Der 7X ist das bislang meistverkaufte Modell der zum chinesischen Geely-Konzern gehörenden Elektroautomarke Zeekr in Europa. Auf dem Pariser Autosalon feierte nun die überarbeitete Version des Elektro-SUV ihre Premiere. Dabei handelt es sich eher um eine umfassende Modellpflege als um eine vollständig neue Generation. Bestellbar ist der neue Zeekr 7X ab Oktober 2026, die ersten Auslieferungen sind für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

Optisch verändert sich der Zeekr 7X nur geringfügig. Neu gestaltete Stossfänger an der Front und am Heck heben das Modelljahr 2027 dezent von seinem Vorgänger ab. Im Innenraum fällt vor allem die überarbeitete Mittelkonsole auf, die auf den ersten Bildern aufgeräumter und etwas hochwertiger wirkt. An den verbauten Displays scheint sich hingegen nichts zu ändern.
Im Zeekr 7X des Modelljahres 2027 kommt neu ein von Bosch entwickeltes Fahrerassistenzsystem mit sieben Kameras und drei Radarsensoren zum Einsatz. Neben einer adaptiven Geschwindigkeitsregelung unterstützt es auch automatisiertes Einparken sowie verschiedene Parkfunktionen, die sich per Fingertipp aktivieren lassen. Optional ist zudem das Fernparken über die Zeekr-App möglich. Dafür werden allerdings der Digital Key 3.0 und ein kompatibles iOS-Gerät vorausgesetzt.

Weiterhin in drei Antriebsvarianten erhältlich
Das überarbeitete Modell für Europa basiert weiterhin auf der SEA-Plattform mit 800-Volt-Architektur. Das Basismodell Core RWD verfügt über einen 335 kW (455 PS) starken Heckantrieb und eine 75-kWh-LFP-Batterie, die eine WLTP-Reichweite von bis zu 482 Kilometern ermöglicht. An einer kompatiblen DC-Schnellladestation sind bis zu 450 kW möglich. Unter optimalen Bedingungen soll sich die Batterie damit in lediglich 10,5 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen lassen.
Die Variante Long Range RWD bietet dieselbe Leistung wie das Core-Modell, erreicht dank ihrer 100-kWh-NMC-Batterie jedoch eine WLTP-Reichweite von bis zu 627 Kilometern. Gegenüber dem bisherigen Modell mit maximal 615 Kilometern entspricht dies einer leichten Steigerung. An einer kompatiblen DC-Schnellladestation sind bis zu 420 kW möglich. Damit soll sich die Batterie in rund 15 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen lassen.
Das Topmodell Privilege AWD leistet 500 kW (680 PS), verteilt auf der Hinter- und Vorderachse. Von 0 auf 100 km/h gehts damit in 3,8 Sekunden. Die Ladeleistung ist identisch zum Long Range-Modell.