Mit dem SU7 und dem YU7 ist Xiaomi erfolgreich in den Elektroautomarkt eingestiegen. Zuletzt kündigte das chinesische Unternehmen mit der SkyNomad-Modellfamilie weitere Fahrzeuge mit Range Extender an. Nun zeichnet sich mit dem SU9 Lux ein weiteres vollelektrisches Modell ab, mit dem Xiaomi bisherigen Berichten zufolge nun auch das Premium-Segment erschliessen möchte.
#Xiaomi SU9 LUX trademark is now in the preliminary approval stage, with an opposition period running from Jun 7 to Sep 6, 2026.
— ThinkerCar (@thinkercar) October 19, 2026
This is the previously revealed SU7L. It's targeting the executive luxury flagship segment. https://t.co/Ft0QE6ZZVu pic.twitter.com/s9L7KP9sGU
Bereits vor einem Monat tauchten erste Bilder eines stark getarnten Prototyps auf, der wie eine verlängerte Version der bereits erhältlichen Elektro-Limousine SU7 wirkte. Damals wurde vermutet, dass Xiaomi das Modell als SU7L vorstellen könnte, wobei das «L» für «Long» steht. Inzwischen wird jedoch spekuliert, dass es sich dabei bereits um den SU9 Lux gehandelt haben könnte.
Xiaomi hat jedenfalls die Bezeichnung «SU9 Lux» zur Markeneintragung angemeldet. Das könnte durchaus darauf hindeuten, dass der Hersteller sein bisheriges Modellangebot um ein Premium-Auto erweitern möchte. Eine solche Anmeldung bestätigt allerdings noch nicht definitiv, dass tatsächlich ein entsprechendes Fahrzeug auf den Markt kommt.
Xiaomi SU9 Lux direkt zum Europastart?
Xiaomi will seine Elektroautos ab dem kommenden Jahr auch in Europa anbieten - und damit erstmals ausserhalb Chinas. In Deutschland hat das chinesische Unternehmen bereits Absichtserklärungen mit mehreren Händlern unterzeichnet. Der Marktstart wird für die zweite Jahreshälfte 2027 erwartet. Denkbar wäre, dass Xiaomi das neue Modell passend zum Europastart präsentiert.
Ob und wann die Elektroautos auch in die Schweiz kommen, ist bislang offen. Zwar gehört die Emil Frey Gruppe Deutschland zu den Unterzeichnern einer Absichtserklärung. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass Emil Frey auch den Import in die Schweiz übernehmen wird.