Die nächste Generation des Renault Megane soll ein richtig grosses Upgrade werden.
Die nächste Generation des Renault Megane soll ein richtig grosses Upgrade werden. | Bild: Renault
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Renault Megane: Der Nachfolger könnte zum Rivalen für das Tesla Model Y werden

Der nächste Renault Megane E-Tech könnte rund 750 km weit kommen. Im Gespräch sind eine neue 800-Volt-Plattform, Heckantrieb und eine Batterie unter 90 kWh.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Mit der Plattform «RGEV Medium 2.0» will Renault bei seinen Elektroautos den nächsten technischen Schritt machen. Die Plattform kommt nicht nur mit einer 800-Volt-Architektur und verspricht damit deutlich höhere Ladeleistung, sondern soll auch hinsichtlich Effizienz und Reichweite ordentlich zulegen. Die ersten Modelle auf Basis der neuen Plattform sollen 2028 auf den Markt kommen.

Auch die nächste Generation des Megane soll auf der neuen Plattform basieren. Das aktuelle Modell hat zwar erst kürzlich ein kleines Facelift erhalten und kommt nach dem Wechsel auf eine LFP-Batterie auf knapp 500 Kilometer Reichweite. Damit bleibt der französische Kompaktwagen aber hinter der Konkurrenz zurück: Der VW ID.3 Neo schafft je nach Variante etwas mehr als 630 Kilometer.

Bis zu 750 Kilometer Reichweite dank neuer Batterietechnik

Mit der nächsten Generation des Megane will Renault bei der Reichweite mit der Konkurrenz nicht nur gleichziehen, sondern übertreffen. Im Raum stehen rund 750 Kilometer mit einer Batterie, deren Kapazität unter 90 kWh bleiben soll. Der französische Autobauer setzt dafür auf eine Cell-to-Body-Konstruktion, bei der die Batterie direkt in die Fahrzeugstruktur integriert wird.

Zur höheren Reichweite sollen ein Fahrzeuggewicht von weniger als zwei Tonnen und ein neuer, voraussichtlich effizienterer Elektromotor mit 202 kW (275 PS) beitragen. Beim nächsten Megane und weiteren Modellen auf der neuen Plattform will Renault vom Front- auf Heckantrieb wechseln. So lässt sich die Leistung laut Renault besser auf die Strasse bringen. Für den Mégane soll zudem eine Allradvariante geplant sein.

Die Plattform «RGEV Medium 2.0» ist dem Bericht zufolge für Fahrzeuge mit einer Länge von 4,30 bis 4,80 Metern ausgelegt. Der nächste Mégane dürfte damit länger ausfallen als das aktuelle, 4,20 Meter lange Modell. Renaults Designchef Laurens van den Acker stellt für künftige Modelle zudem längere Radstände und kürzere Überhänge in Aussicht. Beim Megane wäre ein flacher gezeichneter Crossover denkbar, der sich mit dem Tesla Model Y und dem Hyundai IONIQ 5 messen könnte.

Auch Renault Rafale und Espace erhalten neue Plattform

Die Plattform «RGEV Medium 2.0» wird neben dem elektrischen Megane auch den kommenden Generationen des Rafale und des Espace als Basis dienen, schreibt Auto Express. Einen ersten Ausblick auf den neuen Espace gab Renault auf dem Pariser Autosalon mit der Studie E-Space Concept. Damit würde Renault mit dem elektrischen E-Space die Idee des ursprünglichen Minivans aufgreifen.

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