Der Opel Grandland Electric lässt sich ab sofort auch mit einem 22-kW-Bordlader bestellen. Damit ist er der erste Personenwagen von Opel, der an entsprechend leistungsfähigen öffentlichen AC-Ladestationen mit bis zu 22 kW laden kann – doppelt so schnell wie mit dem bisherigen 11-kW-Bordlader. Die neue Option steht für alle drei Elektrovarianten zur Verfügung.
Ein 22-kW-Bordlader lohnt sich vor allem, wenn das Auto für kurze Zeit an einer öffentlichen AC-Ladestation steht, etwa beim Einkaufen. Liefert die Station 22 kW, lässt sich unter idealen Bedingungen in derselben Zeit doppelt so viel Energie nachladen wie mit 11 kW. Wer zu Hause ohnehin über Nacht lädt, hat davon im Alltag meist wenig. An einer Wallbox mit maximal 11 kW bringt der stärkere Bordlader keinen Zeitgewinn.
Was 22 kW im Alltag bringen
An einem geeigneten AC-Ladepunkt verkürzt sich die Ladezeit laut Opel beim Grandland Electric und Grandland Electric AWD mit 78-kWh-Batterie (73 kWh nutzbar) von rund fünf auf etwas mehr als zweieinhalb Stunden. Beim Grandland Electric Long Range mit 100-kWh-Batterie (96,9 kWh nutzbar) halbiert sie sich von sechseinhalb Stunden auf drei Stunden und 15 Minuten.
An der DC-Schnellladestation bringt der 22-kW-Bordlader keinen Vorteil. Der Grandland Electric lädt dort weiterhin mit bis zu 160 kW und benötigt unter optimalen Bedingungen rund 30 Minuten, um die Batterie von 10 auf 80 Prozent zu laden. Die Schnellladestopps auf der Langstrecke werden dadurch also nicht kürzer. Einen Schweizer Preis für die 22-kW-Option nennt Opel in der Mitteilung nicht.