Vor zwölf Jahren endete die Ära des Opel Agila. Nun deutet sich ein elektrisches Comeback des Kleinwagens an. Das neue Modell soll technisch mit der Neuauflage der «Ente» von Citroën und dem günstigen Elektro-Kleinwagen Koala von Fiat verwandt sein. Darüber berichtet das italienische Automagazin Quattroruote. Eine offizielle Bestätigung von Opel oder dem Stellantis-Konzern liegt bislang allerdings nicht vor.
Im Mai kündigte der Stellantis-Konzern die neue E-Cars-Familie an. Den Auftakt soll die elektrische Neuauflage des Citroën 2CV bilden, der hierzulande auch als «Ente» oder «Döschwo» bekannt ist. Das Konzeptfahrzeug feierte auf dem Pariser Autosalon eine viel beachtete Premiere, das Serienmodell soll 2028 auf den Markt kommen. Auch Fiat plant ein Modell auf derselben Plattform, das voraussichtlich Koala heissen wird.
Nun soll mit dem neuen Agila auch ein entsprechender Opel folgen – einige Monate nach der «Ente» und dem Fiat. Der frühere Opel Agila wurde von 2000 bis 2014 in zwei Generationen gefertigt und basierte auf Modellen von Suzuki. Seine hohe Karosserie bot trotz kompakter Abmessungen vergleichsweise viel Platz im Innenraum. Laut dem Bericht könnte der neue Agila auf eine ähnliche Karosserie setzen.
Preisziel liegt bei rund 15’000 Euro
Die drei kommenden Modelle sollen sich nicht nur die Plattform teilen, sondern auch ein Preisziel von rund 15’000 Euro. Einen konkreten Preis hat der Stellantis-Konzern bislang allerdings für keines der Fahrzeuge genannt – auch nicht für die neue «Ente». Mit technischen Angaben hält sich Citroën ebenfalls noch zurück. Zur Reichweite spricht der französische Autobauer lediglich davon, dass sie alltagstauglich sein soll.