In wenigen Wochen wütet Godzilla in «Godzilla Minus Zero» auf den Schweizer Kinoleinwänden.
In wenigen Wochen wütet Godzilla in «Godzilla Minus Zero» auf den Schweizer Kinoleinwänden. | Bild: Toho Studios
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«Godzilla Minus Zero»: Das sagen die ersten Kritiken

Besser als «Minus One»? Die Kritiken feiern die Effekte von «Godzilla Minus Zero», sind sich beim Rest aber nicht ganz einig.

Chris Bucher
Chris Bucher

Die ersten Kritiken zu «Godzilla Minus Zero» sind da, und sie fallen klar positiv aus. Das Lob gilt vor allem den Monsterszenen und den Effekten. Bei der Frage, ob die Fortsetzung besser ist als der Oscar-Gewinner «Godzilla Minus One», gehen die Meinungen aber auseinander. 

Seine Premiere feierte der Film am New York Film Festival, Ende September fiel dann die Sperrfrist für die Kritiken. Auf Rotten Tomatoes steht «Godzilla Minus Zero» aktuell bei 95 Prozent positiven Kritiken, basierend auf 43 Besprechungen. Auf Metacritic kommt der Film auf einen Metascore von 78 aus 23 Kritiken. Davon sind 19 positiv und vier gemischt, eine negative Wertung gibt es bisher nicht (Stand: 23. Oktober 2026).

Zum Vergleich: Der Vorgänger lag laut dem Filmblog World of Reel bei 99 Prozent auf Rotten Tomatoes und 81 auf Metacritic. Die Fortsetzung startet also sehr stark, aber knapp unter der Messlatte, die Regisseur Takashi Yamazaki selbst gelegt hat.

Darum geht's in «Godzilla Minus Zero»

Die Handlung setzt zwei Jahre nach «Minus One» ein, im Jahr 1949. Ryûnosuke Kamiki und Minami Hamabe kehren als Kôichi Shikishima und Noriko Ôishi zurück. Godzilla bekommt es diesmal mit einem zweiten Monster zu tun. Der Trailer gab deutliche Hinweise, welches Ungeheuer Godzilla hier auf die Pelle rückt. Gedreht wurde der Film übrigens als erste japanische Produktion für IMAX.

Was die Kritiker loben

Fast alle Rezensionen heben die Schauwerte hervor. David Ehrlich von «IndieWire» findet, die Effekte seien gegenüber dem Vorgänger um ein Vielfaches besser geworden.

Jake Kleinman von «Polygon» schreibt, dem Film fehle zwar etwas vom Einfallsreichtum des ersten Teils, dafür biete er mehr Spektakel und das berührendere Drama. Sein Fazit: Hier werde auf die richtige Art nachgelegt.

Bei «Screen International» beschreibt Robert Daniels «Minus Zero» als niederschmetternden und herzzerreissenden Kaiju-Film.

Und Alison Willmore von «Vulture» meint sinngemäss: Man muss auf die Monster warten, aber wenn sie kommen, dann liefern sie.

Was die Kritiker stört

Genau dieses Warten ist auch der häufigste Kritikpunkt. «Dread Central» vergibt drei von fünf Punkten und bemängelt eine zähe erste Hälfte, in der Godzilla nur kurz auftaucht. Die Figuren durchlaufen zudem fast dieselben emotionalen Bögen wie im ersten Teil, und das Ende sei sehr dick aufgetragen.

Katie Rife von «Inverse» vermisst die thematische Klarheit von «Minus One». Nick Schager von «The Daily Beast» findet ausgerechnet den Kampf der beiden Giganten überraschend enttäuschend.

William Bibbiani von «TheWrap» findet den Film deutlich alberner als den Vorgänger und spricht von einer grossartigen Godzilla-Fortsetzung, aber nicht von einer der allergrössten.

«Godzilla Minus Zero» startet am 5. November in den Schweizer Kinos.

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