Der italienische Autobauer Fiat hat auf dem kürzlich zu Ende gegangenen Pariser Autosalon gleich zwei Konzeptfahrzeuge vorgestellt: Während der Multiplay den – sagen wir nett ausgedrückt – gewöhnungsbedürftig gestalteten Multipla aufgreift, erinnert der Multiplina an eine Ikone der 1950er-Jahre: den Fiat 600 Multipla. Beide Konzepte setzen auf einen rein elektrischen Antrieb.

Zwischen Topolino und klassischem Kleinwagen
Mit einer Länge von nur 3,04 Metern soll der Multiplina laut Fiat viel Platz auf kleiner Fläche und eine hohe Alltagstauglichkeit bieten. Trotz seiner kompakten Abmessungen verfügt er über vier Sitzplätze. Der als «Multi-Purpose Quadricycle» bezeichnete Kleinstwagen ergänzt Fiats Mikromobilitätsangebot als drittes Modell – neben dem Topolino und dem für den Lastentransport konzipierten Dreirad Tris.
Der elektrisch angetriebene Fiat Multiplina ist als schweres vierrädriges Leichtkraftfahrzeug der Klasse L7e konzipiert. Damit schliesst er die Lücke zwischen dem Topolino der Klasse L6e und einem klassischen Auto. Gedacht ist er für typische Alltagswege: zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkauf im nahegelegenen Supermarkt.


Galerie: Fiat
Beim Multiplina setzt Fiat nicht nur auf den elektrischen Antrieb, sondern auch auf einen möglichst sparsamen Umgang mit den verwendeten Materialien. Die kompakten Abmessungen, das geringe Gewicht und die durchdachte Raumnutzung sollen den Ressourcenbedarf bei der Fertigung reduzieren, ohne die Alltagstauglichkeit einzuschränken.
Fiat Multiplina: Ab wann und zu welchem Preis erhältlich?
In der aktuellen Mitteilung nennt Fiat weder einen möglichen Marktstart noch einen Preis. Einem früheren Bericht zufolge könnte der Multiplina jedoch 2028 auf den Markt kommen und rund 15’000 Euro kosten.