Der Cupra Raval geniesst eine hohe Nachfrage, die jedoch auch Herausforderungen mit sich bringt.
Der Cupra Raval geniesst eine hohe Nachfrage, die jedoch auch Herausforderungen mit sich bringt. | Bild: vybe
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Cupra Raval stark gefragt: Warum der Elektro-Erfolg auch Herausforderungen bringt

Der Cupra Raval zählt über 50’000 Bestellungen. Doch Elektroautos bringen geringere Margen als Verbrenner. Zusatzangebote sollen die Profitabilität stärken.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Mit seiner neuen «Electric Urban Car Family» stösst der VW-Konzern aktuell auf grosse Nachfrage. Zur Modellfamilie gehören der VW ID. Polo, der VW ID. Cross, der Skoda Epiq und der Cupra Raval. Im Gespräch mit Automotive News bestätigt Sven Schuwirth, Vorstand für Vertrieb, Marketing und Kundendienst bei Seat und Cupra, auch das grosse Interesse am spanischen Elektro-Kleinwagen.

Das bislang günstigste Elektroauto von Cupra wurde laut Schuwirth bereits mehr als 50’000 Mal bestellt. Für 2027 erwartet die Marke über 100’000 Bestellungen. Damit entwickelt sich der Raval zum bisher gefragtesten Elektroauto des spanischen Autobauers. Auch insgesamt gewinnen die vollelektrischen Modelle der Marke an Bedeutung: Laut Automotive News machen sie in Deutschland inzwischen mehr als 70 Prozent aus.

Die hohe Nachfrage nach dem Cupra Raval ist erfreulich, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Denn mit Elektroautos erzielt Cupra geringere Gewinnmargen als mit Verbrennern. Ein steigender Elektroanteil kann deshalb die Profitabilität belasten. Auch darum setzt die Marke auf Kooperationen wie jene mit ABT: Zusatzangebote wie das kürzlich vorgestellte ABT-Paket für den Raval sollen zusätzliche Einnahmen bringen und die Marge verbessern.

Während es bei Cupra insgesamt gut läuft, bleibt die Zukunft von Seat ungewiss. Schon länger wird darüber spekuliert, dass die Marke bis Ende 2029 eingestellt werden könnte. Seat betont zwar immer wieder, dass mehrere Szenarien geprüft werden. Welcher Weg letztlich eingeschlagen wird, hängt laut dem Unternehmen aber unter anderem von den künftigen regulatorischen Vorgaben ab.

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