Zum Auftakt des Pariser Autosalons 2026 verkündet Volkswagen einen neuen Meilenstein für seine «Electric Urban Car Family». Für den VW ID. Polo, den VW ID. Cross, den Cupra Raval und den Skoda Epiq sind konzernweit bereits fast 150’000 Bestellungen eingegangen. Vor rund einem Monat hatte Volkswagen das Erreichen der Marke von 100’000 Bestellungen vermeldet.
Innerhalb eines Monats sind damit fast 50’000 weitere Bestellungen hinzugekommen. Das kann sich zweifellos sehen lassen und unterstreicht das grosse Interesse an den vier neuen Elektroautos des Volkswagen-Konzerns, die allesamt auf der MEB+-Plattform basieren. Als besonders gefragt gelten Berichten zufolge der City-SUV Skoda Epiq und der VW ID. Polo. Beide Modelle dürften gemeinsam den grössten Teil der bislang eingegangenen Bestellungen ausmachen.

Das sehr hohe Interesse an der «Electric Urban Car Family» hat allerdings auch seine Schattenseiten: Der Volkswagen-Konzern kommt mit der Produktion offenbar kaum hinterher. Beim VW ID. Polo beträgt die Lieferzeit für die besser ausgestatteten Varianten inzwischen bis zu einem Jahr. Beim günstigsten Modell ab knapp 25’000 Franken sollen Käuferinnen und Käufer sogar bis zu zwei Jahre warten müssen.
In der Schweiz sind mir in den vergangenen Wochen besonders viele Cupra Raval auf der Strasse begegnet. Den VW ID. Polo habe ich bislang hingegen lediglich im Showroom des Importeurs AMAG gesehen. In den kommenden Wochen dürfte sich dieses Bild jedoch verändern und auch der VW ID. Polo sowie der Skoda Epiq sollten häufiger im Strassenverkehr auftauchen.
Doch nicht nur Volkswagen scheint mit der hohen Nachfrage kaum Schritt halten zu können. Auch beim Renault 5 müssen Käuferinnen und Käufer derzeit mit längeren Wartezeiten rechnen. Genau das könnte chinesischen Herstellern zusätzliche Chancen eröffnen: Geely startet in der Schweiz mit dem kompakten E2 zu einem Preis von knapp 20’000 Franken, während Leapmotor mit dem B03 ebenfalls ein neues Elektro-Kompaktmodell für Europa vorbereitet.