Auf der IAA Mobility 2025 in München präsentierte Cupra mit dem Tindaya ein ziemlich abgedrehtes Showcar. Optisch zeichnet sich das Konzeptfahrzeug, das auf einen elektrischen Antrieb mit Range-Extender setzt, durch ein aggressives und radikales Design aus. Bereits seit Längerem ist bekannt, dass basierend auf dem Showcar Tindaya früher oder später ein neues Premium-Modell entstehen soll. Diese Pläne bekräftige Cupra gegenüber Autocar nun erneut.
Markus Haupt, Seat-Cupra CEO, hat bestätigt, dass bereits an einem Serienmodell gearbeitet wird, das in den kommenden Jahren auf den Markt kommen soll: „Wir prüfen derzeit tatsächlich unsere Pläne, wann wir den Tindaya bauen könnten, aber eines kann ich versprechen: Dieses Auto wird in einigen Jahren auf den Straßen zu sehen sein,“ so Haupt gegenüber Autocar.
Mit dem Tindaya möchte Cupra den Einstieg in das Segment der Premium-SUVs wagen. Dort trifft die spanische Performance-Marke auf starke Konkurrenten wie den BMW iX3 und den Volvo EX60. Beide Elektro-SUVs setzen bereits auf eine fortschrittliche 800-Volt-Architektur. Das Serienmodell vom Tindaya würde sich somit innerhalb des Cupra-Modellportfolio klar oberhalb des elektrischen Cupra Tavascan und dem mit Verbrennungsmotor erhältlichen Formentor einordnen.
Damit stellt sich die Frage, auf welcher Plattform das Serienmodell basieren wird: Setzt Cupra erneut auf die inzwischen etwas angestaubte MEB-Plattform des VW-Konzerns oder basiert das neue Flaggschiff bereits auf der moderneren SSP-Plattform? Letztere würde endlich auch eine 800-Volt-Architektur in den VW-Konzern bringen – ein Schritt, der insbesondere bei Premiumfahrzeugen inzwischen unausweichlich erscheint
Und das sieht man auch so bei Cupra. Markus Haupt bestätigt gegenüber, dass der Tindaya auf der neuen SSP-Plattform kommen wird. Allerdings scheint noch nicht geklärt zu sein, ob er auch mit Range-Extender-Antrieb kommt, wie man der folgenden Antwort entnehmen kann: „Diese Entscheidung haben wir noch nicht getroffen, und wir wollen so lange wie möglich flexibel bleiben, denn wenn das Auto auf die Straße kommt, müssen wir sicherstellen, dass es die richtigen Antriebe für unsere Märkte und für unsere Kunden hat.“