Der Kanton Zürich beendet sein Förderprogramm für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos früher als geplant. Die bereitgestellten 50 Millionen Franken sind bereits zwei Monate vor dem vorgesehenen Programmende ausgeschöpft. Neue Gesuche werden deshalb nicht mehr entgegengenommen. Mit den Fördermitteln wurden mehr als 114’000 Parkplätze für das Laden von Elektroautos vorbereitet.
Rund 95 Prozent der Fördergelder entfallen auf die Basisinfrastruktur in Ein- und Mehrfamilienhäusern. An diese können später einzelne Ladestationen angeschlossen werden. Die genannten 114'000 Parkplätze sind somit nicht schon in Betrieb, sondern zunächst für die einfache Installation vorbereitet. Von den Fördergeldern haben auch knapp 200 Unternehmen und 11 Gemeinden profitiert.
Öffentliche Ladestationen werden weiter gefördert
Bereits eingereichte, vollständige Gesuche werden vom Kanton Zürich weiterhin bearbeitet. Zugesicherte Beiträge werden ausbezahlt, sofern die Anlagen fristgerecht umgesetzt und die erforderlichen Nachweise beim Kanton eingereicht werden.
Für Gemeinden bleibt zudem die Massnahme «Laden im Quartier» bestehen. Sie unterstützt öffentliche Ladestationen und damit auch Menschen, die keinen eigenen Parkplatz haben. Finanziert wird sie über einen separaten Rahmenkredit des Förderprogramms Energie.