Tesla entwickelt das Model 3 weiter und setzt auf neuen Wechselrichter.
Tesla entwickelt das Model 3 weiter und setzt auf neuen Wechselrichter. | Bild: Tesla
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Tesla Model 3 bekommt Cybercab-Technik – und könnte damit weiter fahren

Tesla plant Cybercab-Technik für das Model 3. Ein neuer Wechselrichter soll die Effizienz steigern und könnte mehr Reichweite bei gleicher Batterie ermöglichen.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Tesla plant die nächste technische Weiterentwicklung der Elektro-Limousine Model 3 und will dafür Komponenten des neuen Cybercab-Wechselrichters übernehmen. Das bestätigte Teslas Antriebsentwicklungschef Nick Verzini bei einem Werksbesuch. Ziel sind eine einfachere Fertigung, eine höhere Effizienz und der Einsatz gemeinsamer Komponenten in mehreren Modellen.

Beim neuen Wechselrichter setzt Tesla auf deutlich weniger elektronische Komponenten als bei der bisherigen Ausführung im Model 3. Zudem lassen sich Bauteile verschiedener Zulieferer einsetzen, was die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern reduzieren soll. Beides dürfte darüber hinaus dazu beitragen, dass Tesla die Produktionskosten senken kann.

Der Wechselrichter des Cybercab wird künftig im Model 3 verwendet. | Bild: vybe
Der Wechselrichter des Cybercab wird künftig im Model 3 verwendet. | Bild: vybe

Auch die Kundschaft könnte von der Weiterentwicklung profitieren: Tesla verspricht sich vom neuen Wechselrichter eine höhere Effizienz. Dadurch könnte der Verbrauch weiter sinken und die Reichweite bei gleicher Batterie steigen. Bisher kommt das Model 3 je nach Variante auf bis zu 750 Kilometer. Es würde mich nicht überraschen, wenn künftig die Marke von 800 Kilometern in Reichweite rückt.

Wie gross der Effizienzgewinn beim Model 3 tatsächlich ausfällt, bleibt offen. Tesla will allerdings noch in diesem Jahr mit der Umstellung der Produktion auf den neuen Wechselrichter beginnen. Welche Produktionsstätten zuerst an der Reihe sind und wie lange die Umstellung dauern soll, hat der Hersteller bislang nicht bekannt gegeben.

Neben dem Model 3 psst die neue Wechselrichterbaugruppe auch in die Antriebseinheit des Model Y. Technisch sei dies machbar. Allerdings kündigte Verzini nicht an, dass dies in naher Zukunft auch so umgesetzt wird.

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