Apple TV und Legendary verhandeln über eine dritte Staffel von «Monarch: Legacy of Monsters», und die würde ziemlich anders aussehen als bisher. Laut dem US-Branchenportal «Deadline» soll ein neues Autorenteam, ein neuer Showrunner und neue Titanen aus dem Monsterverse die Serie in eine andere Richtung lenken.
Offiziell bestellt ist die dritte Staffel noch nicht. Falls es aber weitergeht, dann nicht einfach im bisherigen Stil. Konkret wird ein neues Kreativteam gesucht.
Abgelöst würde damit Showrunner und Executive Producer Chris Black, der «Monarch» zusammen mit Matt Fraction erfunden hat. Fraction war in der ersten Staffel als Executive Producer dabei, Black hat beide bisherigen Staffeln verantwortet.
«Monarch: Legacy of Monsters» erstreckt sich derzeit auf zwei Staffeln. Zur Besetzung gehören unter anderem Kurt und Wyatt Russell, Anna Sawai, Mari Yamamato und Ren Watanabe. Die Serie läuft auf Apple TV+.
Spin-off ist bereits in Arbeit
Unabhängig davon, ob eine dritte Staffel kommt oder nicht, ist bereits ein Serien-Ableger in Arbeit. Darin übernimmt Wyatt Russell als junger Lee Shaw die Hauptrolle.
Zum Cast des Spin-offs gehören ausserdem Millie Brady, Pilou Asbæk, Corey Stoll, Ralph Ineson und Connie Nielsen. Chris Black ist dort weiterhin als Executive Producer gelistet. So ganz wird Black das Franchise also nicht verlassen.
Mein Kommentar: Bitte mehr Mut zur Kurskorrektur
Ich finde diese Nachricht super. Und das, obwohl, oder gerade weil, ich ein grosser Godzilla- und Monsterfan bin. Eigentlich müsste «Monarch» genau meine Serie sein. Trotzdem will der Funke bei mir einfach nicht richtig überspringen.
Das liegt vor allem an den jungen Figuren. Die sind mir stellenweise schlicht zu nervig, zu naiv und treffen Entscheidungen, bei denen ich mir vor dem Bildschirm an die Stirn klatsche.
Was mir dagegen gefällt: die beiden Russells. Kurt Russell und sein Sohn Wyatt als ältere und jüngere Version von Lee Shaw sind für mich das Herz der Serie. Und auch die Aufteilung auf zwei Zeitebenen funktioniert. Die Rückblenden in die Anfänge von Monarch sind oft spannender als die Gegenwart.
Die zweite Staffel war in meinen Augen ein Schritt in die richtige Richtung. Aber da ist definitiv noch Luft nach oben. Wenn das neue Team den Mut hat, die Gewichte zu verschieben, weg vom Teenie-Drama, hin zu mehr Monarch-Geschichte und mehr Titanen, dann bin ich wieder voll dabei. Ob das die geplante «neue Richtung» ist, werden wir sehen.
Ah, und mehr Screentime für Godzilla wäre auch nett.
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