Austin Abrams spielt die Hauptrolle in Zach Creggers «Resident Evil».
Austin Abrams spielt die Hauptrolle in Zach Creggers «Resident Evil». I Bild: Sony Pictures
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«Resident Evil» legt den besten Kinostart der Reihe hin

Chris Bucher
Chris Bucher

Zach Creggers Neustart von «Resident Evil» ist an den Kinokassen geglückt. Der neue Film ist weltweit mit rund 108,3 Millionen Dollar gestartet – und stellt damit einen neuen Wochenend-Rekord für die Filmreihe auf.

Nach dem erfolglosen «Resident Evil: Welcome to Raccoon City» von 2021 brauchte die Reihe einen Neustart. Der Film, der die ersten beiden Games zu einem Film verwob, kam während seiner gesamten Kinoauswertung weltweit nur auf 41,9 Millionen Dollar.

Produktionsbudget ist wieder drin

Die neue Verfilmung hat diesen Betrag laut «Boxoffice Mojo» bereits am ersten Wochenende mehr als verdoppelt. Rund 60 Millionen US-Dollar spielte der Film in den USA ein, die restlichen 48 in den internationalen Gebieten. Das Budget beläuft sich laut Schätzungen auf rund 80 Millionen US-Dollar.

Der Film erhielt weit herum gute Kritiken, dennoch äusserten sich Game-Fans teils kritisch über Zach Creggers Interpretation der Vorlage. Wie ich in den Film fand, liest du übrigens hier.

Regisseur schlägt eigenen Rekord

Regisseur Cregger übertrifft mit «Resident Evil» nun auch seinen eigenen bisherigen Startrekord. Sein Vorgängerfilm «Weapons» eröffnete im August 2025 mit weltweit 71 Millionen Dollar.

Ob der Film am Ende auch den Serienrekord von «The Final Chapter» knacken kann, lässt sich nach einem Wochenende noch nicht sagen. Immerhin spielte das Ende der Reihe um Hauptdarstellerin Milla Jovovich 2016 weltweit 312,2 Millionen Dollar ein. Allerdings ist das aktuelle Reboot auch noch nicht in allen Ländern angelaufen. So etwa in Japan, der Heimat der «Resident Evil»-Games, wo der Film anfangs Oktober in den Kinos starten soll.

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Gameverfilmungen funktionieren wieder

Nach dem schwachen Abschneiden von «Welcome to Raccoon City» hat die «Resident Evil»-Filmreihe mit dem neusten Beitrag wieder deutlich mehr Publikum ins Kino gelockt. Und auch gezeigt, dass Verfilmungen von Horrorgames noch lukrativ sein können.

Denn der ähnlich gelagerte «Return to Silent Hill» floppte im Frühjahr 2026 an den Kinokassen. Die Filmadaption von Christophe Gans kam weltweit nur auf 47 Millionen US-Dollar bei einem mutmasslichen Budget von 23 Millionen US-Dollar. In der Schweiz lief der Film gar nicht erst im Kino:

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