Erhält der Nachfolger der Playstation 5 ein neues Kühlsystem?
Erhält der Nachfolger der Playstation 5 ein neues Kühlsystem? | Bild: Roberto Vincenzo Minasi / Unsplash
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PlayStation 6: Patent deutet auf neues Kühlsystem hin

Pascal Scherrer
Pascal Scherrer

Bei der PS6 könnte Sony offenbar auf Liquid Metal verzichten. Ein neuer Bericht von «Tech4Gamers» verweist auf ein Sony-Patent, das stattdessen ein versiegeltes Flüssigkeitssystem beschreibt, das auf Verdampfung zur Kühlung setzen soll.

Offiziell bestätigt ist ein solches Kühlsystem für die nächste PlayStation bisher nicht. Der Bericht stützt sich auf ein Patent und auf daraus abgeleitete Rückschlüsse zur möglichen Ausrichtung der PS6.

Zuverlässigkeit soll verbessert werden

Im Mittelpunkt steht ein Kühlsystem mit verbesserten Heatpipes. Diese sollen laut Bericht verjüngte und verlängerte Abschnitte besitzen, um die Zirkulation der Flüssigkeit und die Verdampfung besser zu steuern.

Als Kühlmedium ist demnach eine versiegelte Flüssigkeit wie Wasser vorgesehen und nicht Liquid Metal. Das System soll so ausgelegt sein, dass die Kühlung sowohl bei horizontaler als auch bei vertikaler Aufstellung zuverlässig funktioniert.

Reaktion auf bekannte PS5-Probleme

Das ursprünglich als Revolutionär angekündigte Liquid-Metal-Kühlsystem der PS5 hatte anfangs immer wieder für Diskussionen gesorgt. Nutzende berichteten online über Hitzeprobleme und Schwierigkeiten mit Liquid Metal bei vertikaler Nutzung. Später reagierte Sony mit Anpassungen am Kühlaufbau, unter anderem mit Rillen am Kühlkörper der APU bei neueren Modellen.

Es wäre also wenig verwunderlich, dass Sony bei der PS6 eine Lösung bevorzugen könnte, die solche Risiken von Anfang an vermeiden werden. Sollte Sony tatsächlich auf ein verdampfungsbasiertes Kühlsystem setzen, könnte das vor allem bei Effizienz und Langzeitstabilität Vorteile bringen. Gleichzeitig ist wichtig: Aus einem Patent lässt sich nicht sicher ableiten, dass die Technik auch in einem finalen Produkt landet.