Mit dem e-T16 präsentierte Peugeot auf dem diesjährigen Pariser Autosalon ein radikales Konzeptfahrzeug, das einen ersten Vorgeschmack auf den kommenden E-208 gibt. Viele solcher Studien schaffen es nie in die Serienproduktion. Beim e-T16 könnte das anders sein: Laut dem französischen Autobauer könnte das Modell bereits im kommenden Jahr in der in Paris gezeigten Form auf den Markt kommen.
Das hat Peugeot-Chef Alain Favey inzwischen zumindest in Aussicht gestellt. Gegenüber Autocar erklärte er, dass der e-T16 in der in Paris gezeigten Form technisch realisierbar sei. Auch die brachialen Leistungsdaten seien nicht einfach ausgedacht. Zur Erinnerung: Peugeot nennt eine Leistung von 600 kW (816 PS) und einen Sprint von 0 auf 100 km/h in lediglich 2,5 Sekunden. Die Marke von 300 km/h soll nach 16 Sekunden erreicht sein.

Der Peugeot e-T16 basiert auf der STLA-One-Plattform des Stellantis-Konzerns und verfügt als Konzeptfahrzeug über eine 800-Volt-Architektur. Damit soll sich die 85-kWh-Batterie in weniger als 15 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden lassen. Für das konsequent auf Leistung ausgelegte Elektroauto wird eine respektable Reichweite von rund 400 Kilometern angegeben.
Der e-T16 nimmt zahlreiche Elemente des kommenden e-208 vorweg, der im nächsten Jahr erwartet wird. Neben der Lichtsignatur des kommenden e-208 zeigt das Konzeptfahrzeug auch Peugeots Hypersquare-Lenkrad mit Steer-by-Wire-Technologie. Dabei werden die Lenkbefehle elektronisch an die Räder übertragen; eine mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderrädern entfällt.
Eine Serienversion des e-T16 wäre teuer – sehr teuer
Sollte Peugeot tatsächlich eine Serienversion des e-T16 auf den Markt bringen, dürfte diese nur in stark limitierter Stückzahl erhältlich sein – und entsprechend teuer ausfallen. Einen ähnlichen Weg hat Renault mit dem R5 Turbo 3E eingeschlagen.