Das Sony Xperia 10 VI erhält trotz Update-Versprechen kein Update auf Android 17.
Das Sony Xperia 10 VI erhält trotz Update-Versprechen kein Update auf Android 17 | Bild: Sony
Update Sony Smartphone

Sony streicht Android 17 fürs Xperia 10 VI – trotz Update-Versprechen

Sony streicht Android 17 fürs Xperia 10 VI trotz zugesagter drei Android-Upgrades. Vier Jahre Sicherheitsupdates soll es weiterhin geben.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Schlechte Nachrichten für Nutzerinnen und Nutzer des Sony Xperia 10 VI: Das Mittelklasse-Smartphone aus dem Jahr 2024 erhält nun doch kein Update auf Android 17. Dabei hatte Sony ursprünglich drei grosse Android-Updates für das mit Android 14 gestartete Modell zugesichert. Eine Begründung liefert Sony zwar – wirklich nachvollziehbar ist sie allerdings nicht.

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,
vielen Dank für Ihre anhaltende Unterstützung unserer Xperia-Produkte.

Zum Zeitpunkt der Markteinführung haben wir angekündigt, dass das Xperia 10 VI drei Upgrades des Android-Betriebssystems erhalten wird. Nach einer eingehenden technischen Prüfung haben wir jedoch festgestellt, dass das Xperia 10 VI aufgrund von Einschränkungen im Zusammenhang mit der Speicherkonfiguration des Geräts kein Upgrade auf Android 17 mit einer aus unserer Sicht angemessenen Nutzererfahrung unterstützt. Daher haben wir beschlossen, dieses Upgrade nicht bereitzustellen. Uns ist bewusst, dass dies von unserer ursprünglichen Ankündigung abweicht, und wir möchten uns für diese Änderung entschuldigen.

Unsere Zusage bezüglich Sicherheitsupdates bleibt hingegen unverändert. Wie bereits mitgeteilt, wird Sony ab dem Markteinführungsdatum des Produkts vier Jahre lang Sicherheitsupdates bereitstellen.

Dieses Problem ist auf die technischen Spezifikationen des Xperia 10 VI beschränkt und hat keine Auswirkungen auf andere Xperia-Modelle.

Wir entschuldigen uns aufrichtig für etwaige Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Das die offizielle Mitteilung von Sony, worin sich der japanische Hersteller auch bei den betroffenen Kunden entschuldigt. Doch wirklich konkret wird Sony in der Mitteilung nicht. Denn mit der gebotenen Ausstattung, bestehend aus dem Snapdragon 6 Gen 1, 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internem Speicherplatz, sollte Android 17 grundsätzlich problemlos funktionieren.

Immerhin hält Sony sein Versprechen, was die Android-Sicherheitspatches anbelangt. Sie sollen über die angekündigten vier Jahre verteilt werden.

Sony verspielt Vertrauen

Was Sony konkret mit der «Einschränkung der Speicherkonfiguration» meint, bleibt unklar. Für Käuferinnen und Käufer des Xperia 10 VI ist das eine enttäuschende Nachricht. Schliesslich sind Update-Versprechen heute ein wichtiges Kaufkriterium – und sollten entsprechend verlässlich sein. Mit solchen Entscheidungen verspielt Sony Vertrauen. Gerade eine Marke, die im Smartphone-Markt ohnehin nur noch eine Nebenrolle spielt, sollte es sich gut überlegen, auch noch ihre treuesten Fans zu verärgern.

Mehr zum Thema: