In den USA ruft Hyundai knapp 30'000 Kona Electric aufgrund eines Airbag-Fehlers zurück.
In den USA ruft Hyundai knapp 30'000 Kona Electric aufgrund eines Airbag-Fehlers zurück. | Bild: Hyundai
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Hyundai Kona Electric: Airbags könnten beim Unfall ausfallen – Rückruf in den USA

Hyundai ruft in den USA 29’058 Kona Electric wegen eines möglichen Airbag-Ausfalls zurück. Für Europa und die Schweiz ist kein Rückruf bekannt.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Hyundai ruft in den USA 29’058 Kona Electric der Modelljahre 2019 bis 2023 zurück. Bei den betroffenen Fahrzeugen kann ein Softwarefehler dazu führen, dass bei einem Unfall weder die Airbags auslösen noch die Gurtstraffer aktiviert werden. Das erhöht das Verletzungsrisiko für die Insassen. Hinweise auf einen entsprechenden Rückruf in Europa gibt es bislang nicht.

Laut Hyundai lässt sich der Fehler im Airbag-Steuergerät mit einem Softwareupdate beheben. Da sich das dringend notwendige Update beim Kona Electric nicht drahtlos einspielen lässt, ist ein Werkstattbesuch nötig. Hyundai will die betroffenen Halter ab dem 1. Januar 2027 direkt anschreiben. Ob ein konkretes Auto betroffen ist, lässt sich über die Fahrzeugidentifikationsnummer feststellen.

Europa und die Schweiz: Bisher kein Rückruf bekannt

Für Europa und die Schweiz ist bislang kein entsprechender Rückruf bekannt. Leuchtet die Airbag-Warnleuchte nach dem Start dauerhaft weiter, sollte das Fahrzeug unabhängig vom Rückruf so rasch wie möglich in einer Hyundai-Garage überprüft werden. Ohne Kontrolle riskiert man sonst bei einem Unfall, dass der Airbag und/oder Gurtstraffer nicht korrekt funktionieren.

Wer einen Kona Electric aus den USA importiert hat, kann anhand der Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) bei der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA prüfen, ob das eigene Fahrzeug vom Rückruf betroffen ist.

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