Bei der Präsentation der Quartalszahlen kündigte Stellantis-Konzernchef Antonio Filosa an, zahlreiche europäische Elektroautos künftig mit günstigeren LFP-Batterien auszustatten. Diese sollen die bisher eingesetzten NMC-Batterien ersetzen und erhebliche Kosteneinsparungen ermöglichen. Als erstes konkretes Modell ist bislang allerdings nur der Fiat 500e bestätigt. Bereits mit LFP-Batterien erhältlich sind der Citroën ë-C3 und Fiat Grande Panda.
Für den elektrischen Fiat 500 hatte Stellantis-Europa-Chef Emanuele Cappellano den Wechsel auf LFP-Batterien bereits im Juli gegenüber Autonext.co bestätigt. Details stehen allerdings weiterhin aus. Offen ist insbesondere, ob und in welchem Umfang die Kosteneinsparungen an die Kundschaft weitergegeben werden. Auch wie sich der Wechsel auf Reichweite und Ladeleistung auswirkt, ist bislang nicht bekannt.
Niedrigere Kosten bedeuten nicht automatisch tiefere Preise
Günstigere Batterien bedeuten also nicht automatisch günstigere Autos. Stellantis könnte die Einsparungen auch nutzen, um die Profitabilität seines Europageschäfts zu verbessern. Gleichzeitig wächst durch die chinesische Konkurrenz der Preisdruck auf die europäischen Hersteller. Attraktivere Verkaufspreise könnten deshalb helfen, im Wettbewerb zu bestehen.