Erst kürzlich hat Apple das neue iPad mini mit OLED-Display vorgestellt. Es ist deutlich teurer als seine Vorgänger und dürfte damit den Wunsch nach einem günstigeren Standard-iPad verstärken. Laut dem meist gut informierten Bloomberg-Journalisten Mark Gurman soll ein solches Modell schon bald folgen. Konkret werden für die erste Jahreshälfte 2027 die folgenden iPad-Modelle erwartet:
- iPad (12. Generation)
- iPad Air (9. Generation)
- iPad Pro 11 Zoll (7. Generation)
- iPad Pro 13 Zoll (9. Generation)
Das neue Basis-iPad wurde ursprünglich noch für dieses Jahr erwartet, dürfte nun aber erst 2027 erscheinen. Bisherigen Informationen zufolge erhält die zwölfte Generation den leistungsstärkeren A19-Chip und 8 GB Arbeitsspeicher. Damit soll auch das günstigste iPad Apple Intelligence unterstützen. Darüber hinaus werden keine grösseren Änderungen erwartet.
Beim iPad Air werden deutlich grössere Neuerungen erwartet. Angeblich bringt Apple nun auch in das Air ein OLED-Display. Das wäre der logische Schritt, zumal Apple ja nun auch beim iPad mini auf diese Display-Technologie setzt. Beim Chipsatz steht ein Wechsel auf den M5-Chipsatz im Raum. In der aktuellen Generation kommt noch der M4-Chip zum Einsatz.
Das iPad Pro soll bisherigen Berichten zufolge einen neuen Chipsatz erhalten. Ob Apple dabei auf den M6 oder bereits auf den M7 setzt, ist in der Gerüchteküche allerdings noch umstritten. Zudem wird eine Vapor-Chamber-Kühlung erwartet, wie sie Apple auch beim iPhone 18 Pro und Pro Max einsetzt. Hinweise auf weitere Neuerungen gibt es derzeit nicht.
Wie viel teurer werden die neuen iPad-Modelle?
Aus meiner Sicht stellt sich weniger die Frage, ob Apple die Preise erhöht, sondern vielmehr, wie deutlich der Aufschlag ausfällt. Aufgrund der anhaltenden Speicherkrise hat Apple inzwischen auch ältere Geräte verteuert. Dieser Trend dürfte sich bei den kommenden Modellen fortsetzen: Vom Basis-iPad über das iPad Air bis zum iPad Pro ist mit höheren Preisen zu rechnen.