Bei einem amerikanischen Autobahntest landete der BMW iX3 auf dem ersten Rang.
Bei einem amerikanischen Autobahntest landete der BMW iX3 auf dem ersten Rang. | Bild: BMW
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BMW iX3 fährt im Autobahntest am weitesten – Tesla verbraucht am wenigsten

Vier Elektro-SUV treten zum Autobahntest an: Der BMW iX3 fährt 547 Kilometer weit, das Tesla Model Y L erzielt den niedrigsten Verbrauch.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Wie weit kommen aktuelle Elektro-SUV bei konstantem Autobahntempo? Dieser Frage ist ein Team in den USA nachgegangen. Zum Vergleich traten der BMW iX3, das in Europa noch nicht erhältliche Tesla Model Y L, der Rivian R2 Performance und der Lexus RZ 450e an. Alle vier Modelle legten dieselbe Autobahnstrecke zurück. Als Sieger ging der iX3 mit einer Reichweite von rund 547 Kilometern hervor – überraschend ist das allerdings nicht.

Der iX3 hat in diesem Vergleich mit 112,7 kWh netto die mit Abstand grösste Batterie an Bord. Spannender finde ich deshalb den durchschnittlichen Verbrauch: Hier liegt das Tesla Model Y L mit 17,6 kWh auf 100 Kilometer vorne. Das überrascht wenig, schliesslich ist Tesla für die hohe Effizienz seiner Elektroautos bekannt. Auch auf der Autobahn bestätigt sich diese Stärke. Trotzdem kann sich auch der durchschnittliche Verbrauch des iX3 von 20,7 kWh auf 100 Kilometer sehen lassen.

Deutlich höher fällt der Verbrauch beim Lexus RZ 450e und insbesondere beim Rivian R2 Performance aus. Der Rivian verbrauchte 25,4 kWh auf 100 Kilometer und erreichte eine Reichweite von 343 Kilometern. Als ein möglicher Grund für den hohen Verbrauch werden unter anderem die Reifen genannt. Beim Lexus waren es 22,2 kWh auf 100 Kilometer und 304 Kilometer Reichweite. Allerdings hatte der RZ 450e mit knapp 70 kWh auch die kleinste Batterie im Vergleich an Bord.

ModellReichweite im TestVerbrauch
BMW iX3ca. 547 kmca. 20,7 kWh/100 km
Tesla Model Y Lca. 460 kmca. 17,6 kWh/100 km
Rivian R2 Performanceca. 343 kmca. 25,4 kWh/100 km
Lexus RZ 450eca. 304 kmca. 22,2 kWh/100 km

So wurde der Autobahntest durchgeführt

Alle vier Elektroautos befuhren dieselbe Autobahnstrecke in North Carolina. Sie starteten jeweils mit vollständig geladener und vorkonditionierter Batterie. Gefahren wurde mit einem per GPS überprüften Tempo von rund 113 km/h. Der Test endete für jedes Fahrzeug, sobald es diese Geschwindigkeit nicht mehr halten konnte.

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