Die Tage für die aktuelle Generation des Polestar 2 sind gezählt.
Die Tage für die aktuelle Generation des Polestar 2 sind gezählt. | Bild: vybe
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Polestar 2: Produktion scheinbar beendet – Nachfolger kommt Anfang 2027

Die Produktion des bisherigen Polestar 2 soll beendet sein. In der Schweiz bleibt er konfigurierbar. Der grundlegend neue Nachfolger wird Anfang 2027 erwartet.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Nach gut sechs Jahren soll Polestar die Produktion des Polestar 2 beendet haben. Zumindest in Norwegen lassen sich keine individuell konfigurierten Fahrzeuge mehr bestellen. Wer dort noch einen Polestar 2 der bisherigen Generation kaufen möchte, muss auf bestehende Lagerfahrzeuge zurückgreifen. In der DACH-Region sieht die Situation derzeit anders aus: In Deutschland, Österreich und der Schweiz lässt sich das Modell weiterhin individuell konfigurieren.

Laut norwegischen Medien wurden im chinesischen Werk in Luqiao bislang rund 200’000 Exemplare der vollelektrischen Mittelklasse-Limousine gefertigt. Allein in Norwegen wurden bisher mehr als 16’000 Polestar 2 zugelassen. Das bisherige Modell basiert auf einer Plattform, die auch für Verbrenner ausgelegt wurde. Nun plant Polestar eine komplett neue Generation, die sich sowohl technisch als auch optisch deutlich vom bisherigen Modell unterscheiden soll.

Noch verbirgt sich der neue Polestar 2 hinter einem verschlossenen Garagentor.
Noch verbirgt sich der neue Polestar 2 hinter einem verschlossenen Garagentor | Bild: Polestar

Neuer Polestar 2 kommt Anfang 2027

Der neue Polestar 2 wird bereits Anfang 2027 erwartet. Abgesehen vom Namen dürfte er mit dem bisherigen Modell nicht mehr viel gemeinsam haben. Für die nächste Generation stellt Polestar ein sportlicher gezeichnetes Auto in Aussicht, das sich am Polestar 7 orientieren soll. Die Silhouette dürfte flacher und das Fahrzeug etwas länger ausfallen als bisher. Davon soll auch das Platzangebot im Fond profitieren.

Zu den technischen Details hat sich Polestar bislang nicht geäussert. Für den neuen Polestar 2 wird jedoch eine 800-Volt-Architektur erwartet. Sie dürfte auch nötig sein, wenn die Marke ihr kürzlich erklärtes Ziel erreichen will: den BMW i3 zu schlagen. Ob Polestar dabei auch bei der Reichweite mithalten möchte, bleibt offen. Der i3 schafft in seiner reichweitenstärksten Variante über 900 Kilometer nach WLTP.

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