VW ID. Up: Das günstige Elektroauto kommt wohl erst 2028
So könnte der ID Up von VW aussehen | Bild: Volkswagen
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VW ID. Up: Das günstige Elektroauto kommt wohl erst 2028

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Die neuen kompakten Elektroautos des VW-Konzerns kommen bei den Kunden offenbar ganz gut an. Das zeigen zumindest die bisherigen Bestellzahlen des VW ID. Polo, Cupra Raval und Skoda Epiq. Die Basismodelle der genannten Kompaktwagen starten bei rund 25'000 Franken. Noch günstiger und kompakter soll es künftig mit dem VW ID Up werden, der wohl in der Basis knapp 20'000 Franken kosten wird.

Doch wann wird Volkswagen den ID. Up vorstellen? In diesem Jahr ist damit nicht mehr zu rechnen. Laut der deutschen «WAZ» soll es sogar bis Herbst 2027 dauern, ehe das serienreife Elektroauto erstmals gezeigt wird. Als Grundlage dient die bereits 2025 vorgestellte Studie ID. EVERY1. Die Weltpremiere ist dem Bericht zufolge im Rahmen der IAA Mobility 2027 in München geplant, die am 7. September 2027 beginnt.

Allerdings plant VW wohl ein Preview auf den ID Up im Frühjahr 2027. Als mögliches Event bietet sich dafür die Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas an. Einerseits hat sich die Techmesse in den letzten Jahren zu einer Automesse entwickelt und andererseits arbeitet VW bekanntlich eng mit dem US-amerikanischen Unternehmen Rivian zusammen. Im ID Up wird die neue E/E-Architektur und Software seine Premiere feiern, die VW zusammen mit Rivian entwickelt hat.

VW ID Up: Erst 2028 auf den Strassen zu sehen?

Da die Weltpremiere voraussichtlich erst in knapp einem Jahr stattfindet, dürfte auch der Marktstart des ID. Up noch etwas auf sich warten lassen. Mit den ersten Fahrzeugen auf den Strassen ist wohl nicht vor 2028 zu rechnen. Zudem dürfte VW ähnlich wie beim ID. Polo vorgehen: Zunächst kommen die teureren Varianten auf den Markt, während das günstige Basismodell erst einige Monate später folgt.

Bleibt zu hoffen, dass der deutsche Autobauer seine Produktionsengpässe bis dahin in den Griff bekommt. Aktuell beträgt die Wartezeit auf einen ID. Polo bis zu zehn Monate. Das ist nicht nur deutlich zu lang, sondern spielt auch schneller liefernden Mitbewerbern in die Karten. Denn wer möchte schon zehn Monate auf sein neues Auto warten, wenn die Konkurrenz früher liefern kann?