Die 78. Emmy Awards sind vergeben – und einen klaren Gewinner gibt es: «Widow’s Bay» kommt über die verschiedenen Emmy-Abende hinweg auf insgesamt 14 Auszeichnungen. Bei der grossen TV-Zeremonie holte sich die Apple-TV-Produktion unter anderem den Preis als beste Comedyserie und setzt damit den Erfolg der ersten zwei Award-Abende fort (mehr dazu hier). Im Drama setzte sich «The Pitt» durch.
Bei den Emmys 2026 führte kaum ein Weg an «Widow’s Bay» vorbei. Die Serie gewann nicht nur die wichtigste Comedy-Kategorie, sondern auch Preise für Regie und Drehbuch. Matthew Rhys wurde für seine Rolle als Bürgermeister Tom Loftis zum besten Hauptdarsteller einer Comedyserie gekürt, Kate O’Flynn und Stephen Root gewannen in den Nebenrollen.
Insgesamt kommt «Widow’s Bay» laut der offiziellen Bilanz der Television Academy auf 14 Emmys – mit Abstand am meisten in diesem Jahr. Dahinter folgen die Super-Bowl-Halftime-Show von Bad Bunny, «DTF St. Louis» und «The Traitors» mit jeweils sieben Auszeichnungen. Je sechs Emmys gingen an «The Late Show With Stephen Colbert», «The Pitt» und «Pluribus».
«The Pitt» ist die beste Dramaserie
Den Emmy für die beste Dramaserie sicherte sich «The Pitt». Hauptdarsteller Noah Wyle gewann zudem als bester Schauspieler einer Dramaserie für seine Rolle als Dr. Michael «Robby» Robinavitch.
Bei den Schauspielerinnen ging der Hauptpreis im Drama an Rhea Seehorn für «Pluribus». Die Serie brachte auch Vince Gilligan einen Emmy für das beste Drehbuch einer Dramaserie ein. Die Regie-Auszeichnung ging dagegen an Saul Metzstein für die «Slow Horses»-Episode «Scars».
Allison Janney gewann für «The Diplomat» als beste Nebendarstellerin einer Dramaserie, Tom Pelphrey für «Task» als bester Nebendarsteller.
Matthew Rhys schreibt Geschichte
Bei den Hauptrollen dieser Kategorie gingen die Emmys allerdings an zwei andere Produktionen: Matthew Rhys gewann für «The Beast In Me», Sally Field für «Remarkably Bright Creatures».
Rhys gehörte damit gleich doppelt zu den Gewinnern des Abends: Neben seinem Limited-Series-Emmy holte er auch den erwähnten Comedy-Preis für «Widow’s Bay». Insgesamt weist ihn die Television Academy sogar mit drei Emmys aus, da er bei «Widow’s Bay» zusätzlich als Executive Producer beteiligt ist.
Bei den Comedy-Schauspielerinnen setzte sich Jean Smart als Deborah Vance in «Hacks» durch. Die Auszeichnung für die beste Comedyserie ging jedoch an «Widow’s Bay», das auch bei Regie und Drehbuch gewann.