Skoda Epiq überzeugt in ersten Tests – aber nicht in jedem Punkt
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Skoda Epiq überzeugt in ersten Tests – aber nicht in jedem Punkt

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Der Skoda Epiq gehört wie der VW ID. Polo, der VW ID. Cross und der Cupra Raval zur Electric Urban Car Family des VW-Konzerns. Das als City-SUV vermarktete Modell startet in der Schweiz bei 25'900 Franken. Wie beim VW-Konzern üblich, wird zunächst jedoch die besser ausgestattete First Edition ausgeliefert, deren Preis bei rund 40'000 Franken beginnt.

Inzwischen sind die ersten Fahrberichte zum Skoda Epiq online. Sie vermitteln einen ersten Eindruck davon, wie sich das kompakte Elektro-SUV im Alltag und auf der Strasse schlägt. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass die Tester wenig überraschend mit dem Topmodell Epiq 55 unterwegs waren, das 155 kW (210 PS) leistet und über eine 52-kWh-Batterie verfügt.

Zwischen dem Basismodell für 25'900 Franken und der getesteten Variante liegen sowohl preislich als auch bei der Ausstattung Welten. Die ersten Fahreindrücke lassen sich deshalb nur bedingt auf die günstigste Ausführung übertragen.

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Komfortables Fahrverhalten und Effizienz werden positiv hervorgehoben

In den ersten Fahrberichten hinterlässt der Skoda Epiq 55 einen durchwegs guten Eindruck. Besonders hervorgehoben werden das komfortable Fahrverhalten und die hohe Effizienz des 4,17 Meter langen City-SUVs. Auch der Kofferraum bietet ordentlich Platz und verfügt über zusätzlichen Stauraum unter dem Ladeboden. Weniger grosszügig fallen hingegen die Platzverhältnisse in der zweiten Sitzreihe aus: Insbesondere für grössere Passagiere kann es im Bereich der Knie etwas eng werden.

In den Fahrberichten wird häufig der niedrige Verbrauch des Skoda Epiq mit der grossen Batterie positiv hervorgehoben. Natürlich hängt dieser stark davon ab, wie und wo das City-SUV bewegt wird. Wer häufig im Sportmodus unterwegs ist, kräftig beschleunigt und viele Autobahnkilometer zurücklegt, treibt den Energiebedarf entsprechend nach oben.

Bei normaler Fahrweise im Mischverkehr ermittelten die Tester praktisch unisono einen Verbrauch von rund 15 kWh auf 100 Kilometer – ein solider Wert. Bei konstanten 130 km/h auf der Autobahn steigt er auf etwa 18 bis 19 kWh. Mit der 53-kWh-Batterie erscheint damit im Alltag eine Reichweite von rund 300 bis 350 Kilometern realistisch. Unter günstigen Bedingungen könnten knapp 400 Kilometer möglich sein. Skoda selbst gibt eine WLTP-Reichweite von bis zu 440 Kilometern an.

Ladeleistung am Schnelllader nicht überragend, aber ausreichend

Nein, der Skoda Epiq lässt sich nicht wirklich schnell laden. Egal, ob zu Hause an der Wallbox (max. 11 kW) oder unterwegs an einem Schnelllader (max 105 kW). Für den Ladevorgang gibt Skoda als Richtwert rund 24 Minuten an. Davon ist der Epiq 55 nicht weit entfernt. Viele der Tester konnten unter optimalen Bedingungen ihr Testauto in rund 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen.

Geht man von einer Ladezeit von rund 25 Minuten aus, klingt das zunächst nach viel – insbesondere im Vergleich zu Elektroautos mit 800-Volt-Architektur. Allerdings gibt es in dieser Preis- und Fahrzeugklasse kaum vergleichbare Modelle, die deutlich schneller laden. Zudem wird der Epiq nicht als Langstreckenfahrzeug vermarktet, sondern als kompaktes City-SUV. Für den vorgesehenen Einsatzzweck dürfte die Ladeleistung daher in den meisten Fällen ausreichen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass beim VW-Konzern kein Optimierungspotenzial besteht. Künftig muss der Hersteller insbesondere bei der Ladeleistung mehr bieten, denn die Konkurrenz schläft nicht.

Skoda Epiq: Die technischen Daten auf einen Blick

Grafik: Skoda