Seit «Persona 5» hat sich die kurrlige JRPG-Reihe von Atlus endgültig im Mainstream etabliert. Mit dem Erfolg von «Persona 3 Reload» und dem angekündigten Remake «Persona 4 Revival» stellt sich durchaus die Frage: Was passiert mit den ältesten Teilen der Serie?
Director hätte Bock
In einem Interview mit GamerBraves wurde Kazuhisa Wada, Series Director von Atlus' P-Studio, auf mögliche Remakes von «Persona 1» und «Persona 2» angesprochen.
Seine Antwort fällt überraschend deutlich aus: Zwar könne er aktuell nichts versprechen, persönlich sei er aber überzeugt, dass Atlus diese Spiele neu auflegen sollte. Wörtlich sagte er, man müsse es «einfach machen».
Das ist zwar noch keine offizielle Ankündigung, aber ist um Meilen besser als eine direkte Absage. Allerdings, so Wada, seien Remakes der beiden ersten Teile deutlich komplizierter als etwa «Persona 3 Reload». Denn beim dritten Teil hat der Mix aus Lebenssimulation und rundenbasierten Kämpfen quasi seine Identität gefunden, auf welche die Reihe in den nächsten Teilen aufgebaut hat.
Die ersten Teile waren völlig anders
Die ersten beiden Persona-Spiele stammen noch aus der PS1-Ära und das heute bekannte Kalendersystem mit Schultagen und Freizeitaktivitäten existierte damals noch nicht. Stattdessen präsentierten sich «Persona 1» sowie «Persona 2: Innocent Sin» und «Persona 2: Eternal Punishment» als ziemlich klassische Rollenspiele.
Da müsste sich Atlus schon entscheiden, ob sie dem Gameplay treu bleiben – und allenfalls heutige «Persona»-Fans abschrecken. Oder die alten Spiele an die heutigen Mechaniken anpassen – was einer Generalüberholung gleichkäme.
Zuerst kommt «Persona 4 Revival»
Bevor diese Frage überhaupt relevant wird, steht aber das nächste grosse Projekt bereits fest. «Persona 4 Revival» erscheint am 18. Februar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC.
«Persona 6» befindet sich ebenfalls in Entwicklung, hat bisher aber weder einen Veröffentlichungstermin noch ein ungefähres Zeitfenster erhalten.