Sony stellt die Disc-Produktion ein. Das sorgt für Kritik – und Gelächter.
Sony stellt die Disc-Produktion ein. Das sorgt für Kritik – und Gelächter. (Bild: Unsplash / Cameron Bunney)
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Nach Disc-Aus: Diese Firmen veralbern Sony

Chris Bucher
Chris Bucher

Sonys Ankündigung, ab 2028 die Produktion von physischen Games einzustellen, hat grosse Wellen geschlagen. Schon kurz davor hat eine Ankündigung von PlayStation ordentlich Negativschlagzeilen gemacht.

PlayStation killt die Disc: Bald gibt es Games nur noch digital
Ab 2028 produziert Sony keine physischen Spiele mehr. Die Disc is tot. Und damit die Tür offen für digitale Willkür der Grosskonzerne.

Spielerinnen und Spieler aus aller Welt kritisieren den Tech-Gigant nun für seinen Digital-Only-Kurs, den er eingeschlagen hat. Derweil nutzen andere Firmen die Gunst der Stunde, um Sonys Entscheidungen mit einer gehörigen Portion Spott auf die Schippe zu nehmen.

Da wäre beispielsweise die Pizza-Kette Dominos. Auf ihrem britischen X-Profil haben sie diesen Post abgesetzt:

Übersetzt gesagt, witzeln sie darüber, dass sie künftig nur noch digitale Pizzas backen werden, und Gäste ihre Pizza in vollem Umfang herunterladen und geniessen können – zumindest in ihrer Vorstellung.

In die gleiche Kerbe schlägt der offizielle spanische Account des Güggeli-Franchises KFC.

Auch Autohersteller DMC, die den ikonischen DeLorean designt haben – Filmfans kennen die Karre aus der «Zurück in die Zukunft»-Trilogie – gibt sich dem Witz hin.

DMC schreibt als Antwort auf Domino's Post, dass sie nebst der physischen Herstellung des Wagens auch ein digitales Modell anbieten werden, den man dann ins einer Fantasie fahren kann. Nebst dem Gag versucht sich DMC aber auch in ernsten Tönen und meint: «Wir respektieren die physischen Welt. Wir glauben an die digitale Welt. Und wir glauben an eine Zukunft, in der beides uns vorwärts bringt.»