Noch bevor Volkswagen den ID. Polo offiziell vorstellte, feierte der Cupra Raval seine Weltpremiere. Obwohl auch der Raval auf der optimierten MEB+-Plattform von Volkswagen basiert, präsentiert sich der Elektroflitzer erfreulich eigenständig. Gerade beim Design geht Cupra einen deutlich sportlicheren Weg als Volkswagen und zeigt damit, das nicht alle MEB-Elektroautos gleich aussehen müssen. Und das scheint bei Cupras Zielgruppe richtig gut anzukommen.
Wie Cupra-Geschäftsführer Deutschland, Alexander Buk, gegenüber Autohaus bestätigt, liegen die ersten Absatzzahlen des Raval deutlich über den Erwartungen. Der Elektroflitzer übertrifft damit sogar alle bisherigen Cupra-Modelle. Weltweit sei die Nachfrage laut Buk doppelt so hoch wie ursprünglich erwartet. Generell falle die Resonanz von Kunden, Medien und Öffentlichkeit aussergewöhnlich positiv aus, so der Cupra-Geschäftsführer.
Preislich ist der Cupra Raval für die gebotene Technik und Ausstattung keineswegs ein Schnäppchen. Im Vergleich zu einigen Mitbewerbern, insbesondere aus China, reiht sich der Cupra Raval definitiv im oberen Preissegment ein. Trotzdem findet der Elektroflitzer offensichtlich grossen Anklang. Es sieht daher ganz danach aus, als wäre die Zielgruppe von Cupra durchaus bereit, für das sportliche Design und die eigenständige Positionierung auch etwas mehr zu bezahlen.