Mit dem Whoop Band hat Whoop den Fitness-Tracker ohne Display wieder salonfähig gemacht und ist damit bis anhin sehr erfolgreich unterwegs. Im Gegensatz zu anderen Herstellern wie Google (Fitbit), Amazfit oder Polar setzt Whoop jedoch vollständig auf ein Abomodell. Das Band ist in der Abogebühr enthalten und konnte bisher nicht separat erworben werden.
Bei Whoop spürt man die Mitbewerber offensichtlich so langsam. Google hat erst diese Woche das Fitbit Air auf den Markt gebracht, das technisch gesehen dem Whoop Band sehr ähnlich ist. Auch beim Fitbit Air gibt es kein Display. Im Gegensatz zum Whoop Band kostet das Fitbit Air jedoch einmalig 99 Franken bzw. 99 Euro und kann anschliessend ohne Abo verwendet werden. Ein Abo ist nur dann nötig, wenn man zusätzliche Funktionen wie einen KI-Coach nutzen möchte.
Whoop testet nun offenbar in ersten Märkten ein angepasstes Abomodell, bei dem das Band einmalig für 99 US-Dollar erworben werden kann. Der Abopreis reduziert sich bei diesem Modell auf 300 US-Dollar pro Jahr, wie die Kollegen von Allround-PC berichten. Während man im ersten Jahr also noch gleich viel zahlt wie mit dem bisherigen Abomodell, spart man in den Folgejahren pro Jahr immerhin 99 US-Dollar.
Dies dürfte eine direkte Reaktion auf den Marktstart des Fitbit Air von Google sein, der sich als Hauptkonkurrenten zum Whoop Band entwickeln könnte. Zudem steht mit Garmin ein weiterer grosser Player vor dem Start seines eigenen Fitness-Trackers ohne Display. Offen bleibt, ob Whoop das neue Abomodell dann tatsächlich weltweit einführen wird.