Vision Pro: Apple entlässt 60 Mitarbeitende und ändert seine Strategie
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Gerüchte Apple Virtual Reality

Vision Pro: Apple entlässt 60 Mitarbeitende und ändert seine Strategie

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Vor etwas mehr als drei Jahren präsentierte Apple mit der Vision Pro ein neues Mixed-Reality-Headset. Zunächst startete das aus technischer Sicht spannende, aber extrem teure Produkt in den USA, bevor es später unter anderem auch in Deutschland und Frankreich auf den Markt kam. In der Schweiz hat Apple die Vision Pro hingegen bis heute nicht offiziell lanciert – und das dürfte sich wohl auch nicht mehr ändern.

Der neue Apple-CEO John Ternus soll im Gegensatz zu seinem Vorgänger Tim Cook nicht mehr voll und ganz auf Virtual Reality setzen. Laut AppleInsider, das sich auf eine zuverlässige Quelle beruft, wurden bei Apple deshalb mindestens 60 Mitarbeitende des VR-Teams entlassen. Zudem kam es zu einer Umstrukturierung: Ehemalige Mitglieder des VR-Teams arbeiten nun unter anderem an Siri AI und smarten Brillen.

Vision Pro ist noch nicht am Ende

Das bedeutet laut Einschätzung von AppleInsider allerdings nicht, dass niemand mehr an der Vision Pro arbeitet. Vollständig eingestellt werden dürfte die Entwicklung daher vorerst nicht. Allerdings wurden die dafür verfügbaren Ressourcen offenbar deutlich reduziert. Apple möchte sich künftig verstärkt auf smarte Brillen konzentrieren und damit einen anderen Weg einschlagen als mit einem klassischen VR-Headset wie der Vision Pro.

Wie bereits erwähnt, ist die Vision Pro zweifellos ein technisch sehr spannendes Mixed-Reality-Headset. Das Problem ist vielmehr, dass es dafür bislang kaum einen ausreichend grossen Markt gibt. Entsprechend lässt sich damit nur schwer viel Geld verdienen. Und letztlich entscheidet für Apple vor allem das wirtschaftliche Potenzial darüber, ob ein Produkt langfristig erfolgreich ist – nicht allein seine technische Qualität.