«Assassin's Creed Hexe» wurde 2022 offiziell angekündigt. Seither ist es ruhig um den Titel geworden.
«Assassin's Creed Hexe» wurde 2022 offiziell angekündigt. Seither ist es ruhig um den Titel geworden. | Bild: Ubisoft
Leak Gerüchte Gaming

Leaks verraten Details über «Assassin's Creed Hexe»

Während Ubisoft weiterhin schweigt, sollen Leaks nun erste Infos zum neuen Teil der «Assassin's Creed»-Reihe verraten.

Chris Bucher
Chris Bucher

«Assassin's Creed» und Leaks gehören zusammen wie Handgelenk-Klingen und entblösste Kehlen. So wurde das Remake von «Assassin's Creen Black Flag» geleakt, bevor Ubisoft es offiziell angekündigt hatte und auch zur Netflix-Serienadaption der Games gab es bereits inoffizielle Infos.

Jetzt also auch zu «Assassin's Creed Hexe», das 2022 mit einem ersten Teaser angekündigt, um das es seither aber ziemlich still wurde. Bis jetzt.

Laut dem Gaming-Portal MP1ST liefern Casting-Ausschreibungen aus dem Jahr 2023 erstmals Details zur Hauptfigur, ihrer Familie und den Schauplätzen im Deutschland des 16. Jahrhunderts, also zur Zeit der Hexenverfolgung.

Dass eine Frau die Hauptrolle übernimmt, hat Ubisoft selbst bestätigt. Ihr Name soll laut Insidern Anika Adler lauten. Sie wird der Hexerei beschuldigt und muss vor der drohenden Strafe fliehen.

Die Figuren laut den Leaks

Achtung, mögliche Spoiler. Gemäss den Casting-Beschreibungen ist Anika Mitte zwanzig, leidenschaftlich und willensstark. Sie erfüllt ihre Pflichten als Tochter, hadert aber mit der engen Rolle, die ihr die Gesellschaft zuweist.

Daneben soll auch ihre Familie eine wichtige Rolle spielen:

  • Die Mutter wird als liebevoll beschrieben und soll für die Handlung besonders wichtig sein. Gerüchten zufolge stammt sie direkt von der Auditore-Familie ab. Das wäre ein Bogen zurück zu Ezio Auditore, dem Helden aus «Assassin's Creed II» und anderen Teilen der Reihe.
  • Der Vater ist offenbar ein religiöser Mann, der ausgerechnet als Henker arbeitet. Ein Konflikt, der sich in einer Geschichte über Hexenprozesse fast von selbst schreibt.
  • Mutter Gertrud (scheinbar ein Platzhaltername) war einst Heilerin im Dorf, wurde dann selbst der Hexerei beschuldigt und lebt seither ausgestossen und allein. Sie steht Anikas Mutter nahe. Bei ihr soll Anika unterkommen, nachdem sie vor dem «Orden des Lamms» geflohen ist. Hinter dem Namen vermuten Fans eine Verbindung zu den Templern, den ewigen Gegenspielern der Assassinen.

Auch die Gegenwartsebene ist offenbar wieder dabei. Dort soll eine Figur mit dem Platzhalternamen Anna die Hauptrolle spielen: ungeduldig, karriereorientiert und als einzige im Cast ohne deutschen Hintergrund.

Augsburg als Setting

Nach ihrer Zeit bei Gertrud soll es Anika nach Augsburg ziehen. Das nahe Würzburg könnte laut MP1ST ebenfalls auftauchen, allerdings erst als Zusatzinhalt (DLC). Würzburg wäre historisch nämlich ein passender Schauplatz, erlebte die Stadt im 17. Jahrhundert einige der grössten Hexenprozesse im deutschsprachigen Raum.

Casting-Ausschreibungen gelten als vergleichsweise solide Quelle, schliesslich stammen sie aus der Produktion selbst. Doch seit 2023 könnte sich beim Projekt viel getan haben, weswegen die Infos mit Vorsicht zu geniessen sind. Zumal auch nichts davon offiziell von Ubisoft bestätigt wurde.

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