Mit «Silent Hill: Townfall» bekommt die langjährige Horrorreihe am 24. September einen neuen Ableger für die PlayStation 5. Statt der klassischen Schulterperspektive erlebt ihr den Albtraum diesmal komplett aus der Ego-Sicht. Es ist nicht die einzige grosse Neuerung, die der neue Serientitel für euch bereithält. Mehr dazu lest ihr hier:

Rätsel, Nebel und eine Stadt voller Fragen
Im Mittelpunkt des neusten Gruselabenteuers steht Simon, der nach einem rätselhaften Brief in die schottische Küstenstadt St. Amelia zurückkehrt. Doch schnell wird klar: Hier stimmt etwas nicht. Die Stadt wirkt verlassen, Stimmen hallen durch den Nebel und Realität und Halluzination scheinen ständig ineinander überzugehen – ganz im Stil der «Silent Hill»-Reihe.
Eine zentrale Rolle spielt dabei ein tragbarer Radio-Fernseher. Mit ihm sucht ihr nach Signalen, die nicht nur beim Lösen von Rätseln helfen, sondern auch Stück für Stück die Geschichte der verschwundenen Krankenschwester Zoe und der Stadt selbst erzählen.
Laut dem Entwicklerteam sind die Rätsel eng mit der Handlung verknüpft und sollen mehr sein als reine Denkaufgaben. So zumindest heisst es im neusten Beitrag des PlayStation Blogs, der erstmals einen detaillierten Einblick in das Gameplay des Spiels gewährt.
Weniger kämpfen, mehr überleben
Die grösste spielerische Neuerung ist die Ego-Perspektive im Kampf. Zwar könnt ihr Gegner mit improvisierten Waffen oder später sogar einem Revolver bekämpfen, wirklich empfehlenswert ist das aber selten. Munition ist knapp, Waffen gehen kaputt und Schüsse locken weitere Kreaturen an.
Stattdessen setzt «Townfall» stark auf Stealth. Monster lassen sich umgehen, ablenken oder durch Verstecke aussitzen. Mit dem Radio könnt ihr zudem Gegner durch Nebel oder Wände erkennen – ein wichtiges Hilfsmittel, um unbemerkt vorbeizukommen. Erinnert mich stellenweise stark an den Motion Tracker aus «Alien: Isolation». Und zwar im besten Sinne.
PS5 Pro erhält technische Extras
Technisch nutzt «Silent Hill: Townfall» die Möglichkeiten der PlayStation 5 aus. Besitzer einer PS5 Pro profitieren zusätzlich von höherer Bildqualität dank PSSR-Upscaling und Raytracing. Das Spiel bietet einen Qualitätsmodus mit 30 FPS sowie einen Performance-Modus mit 60 FPS.
Auch der DualSense-Controller wird intensiv eingebunden. Das haptische Feedback soll Kämpfe spürbarer machen, während sich der tragbare Fernseher per Bewegungssteuerung bedienen lässt. Selbst das Zielen mit Schusswaffen kann optional über die Gyrosensoren erfolgen.
Meinung
Die Ego-Perspektive ist für «Silent Hill» ein ungewöhnlicher Schritt und einen, den ich mag. Während andere Horrorreihen wie «Resident Evil» damit bereits gute Erfahrungen gemacht haben, bin ich gespannt, wie sich die Welt von «Silent Hill» in der Ego-Sicht anfühlt.
Etwas skeptisch bin ich noch bei der Kampfmechanik. Persönlich hasse ich zerbröselnde Waffen, egal in welchem Kontext. Fand ich auch bei «Silent Hill f» ärgerlich. Wenn der Fokus aber sowieso eher auf Hide-and-Seek liegt, könnte das noch gut ausgehen. Bleibt nur zu hoffen, dass ich nicht Stunden in irgendwelchen Schränken zubringe und warte, bis die Viecher vorbeigelatscht sind.
So sehr ich «Alien: Isolation» liebe, so langfädig wurde das Spiel in der hinteren Hälfte dadurch.
Ob das Konzept aufgeht, zeigt sich ab 24. September, wenn «Silent Hill: Townfall» exklusiv für PlayStation 5 erscheint.
