Die Speicherkrise wirkt sich längst nicht mehr nur auf kommende Geräte aus. Zahlreiche Hersteller haben inzwischen auch die Preise bereits erhältlicher Modelle angehoben – darunter Apple und nun auch Samsung. Im offiziellen Online-Shop kostet die Galaxy S26-Serie inzwischen deutlich mehr als noch zum Marktstart. Besonders stark fällt der Aufschlag beim Topmodell mit 1 TB Speicher aus.
Wer das Galaxy S26 Ultra direkt im offiziellen Samsung-Store bestellt, bezahlt für das Modell mit 1 TB Speicher neu 1799 Franken. Zum Marktstart Anfang des Jahres lag die unverbindliche Preisempfehlung noch bei 1649 Franken. Damit ist der Preis um 150 Franken beziehungsweise rund 9,1 Prozent gestiegen. In Deutschland fällt die Preiserhöhung mit rund 230 Euro sogar noch deutlicher aus.

Aktuell gewährt Samsung in der Schweiz mit dem passenden Gutscheincode allerdings 30 Prozent Rabatt. Hinzu kommen bis zum 11. Oktober weitere 5 Prozent Rabatt bei ausgewählten Zahlungsmethoden. Ob ab dem 12. Oktober 2026 wieder die regulären, erhöhten Preise gelten oder direkt die nächste Rabattaktion startet, ist bislang nicht bekannt.
Die aktuelle Rabattaktion drückt die Preise zwar vorübergehend deutlich, am grundsätzlichen Trend ändert das jedoch nichts: Selbst bereits erhältliche Smartphones werden nicht mehr günstiger, sondern nachträglich teurer. Noch vor wenigen Jahren war das kaum vorstellbar. Gerade bei Samsung und anderen Android-Herstellern sanken die Preise oftmals schon wenige Monate nach dem Marktstart spürbar.
Nun geht die Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung – der Speicherkrise sei Dank. Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht: Branchenkenner rechnen damit, dass die angespannte Situation bis 2028 anhalten könnte. Die jüngsten Preiserhöhungen bei Samsung dürften deshalb auch einen Vorgeschmack auf die Galaxy S27-Serie liefern. Es spricht jedenfalls einiges dafür, dass die nächste Generation nochmals teurer wird.