Roborock F25 Ace im Test: Starke Reinigungskraft für Hartböden und Tierhaare
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Test Roborock Technik

Roborock F25 Ace im Test: Starke Reinigungskraft für Hartböden und Tierhaare

Bruno Rivas
Bruno Rivas

In den letzten Monaten hatte ich bereits die Nass- und Trockensauger H14 Pro und H15 Pro von Dreame genauer unter die Lupe nehmen dürfen. Mit dem Roborock F25 Ace hatte ich nun über einen Zeitraum von gut vier Wochen die Gelegenheit, einen Nass- und Trockensauger eines anderen Herstellers zu testen. Vom Prinzip her arbeiten alle Nass- und Trockensauger ähnlich, im Test zeigen sich jedoch durchaus Unterschiede.

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich ein Fan von Nass- und Trockensaugern bin. Für Putzmuffel sind diese Haushaltsgeräte meiner Meinung nach ein echter Segen – vorausgesetzt, sie funktionieren auch wirklich gut. Spoiler-Alert: Der Roborock F25 Ace hat mich in dieser Hinsicht keineswegs enttäuscht. Mit einer hohen Saugleistung von bis zu 20000 Pa und einer rotierenden Bürstenrolle mit 450 Umdrehungen pro Minute ist er bestens für Schmutz aller Art geeignet.

Mit einem aktuellen Preis von rund 360 Schweizer Franken gehört der Roborock F25 Ace zu den teureren Modellen. Doch so viel vorweg: Der Preis dürfte sich lohnen – insbesondere für Putzmuffel, wie mich. ;-)

Design

Optisch braucht sich der F25 Ace vor der Konkurrenz nicht zu verstecken. Sein zweifarbiges Gehäuse verleiht dem Nass- und Trockensauger von Roborock einen modernen und zugleich hochwertigen, gut durchdachten Look. Auch in puncto Verarbeitungsqualität und Materialwahl gibt es keinerlei Anlass zur Kritik. Das heisst, die Verarbeitung bewegt sich auf dem Niveau vergleichbarer Geräte.

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Der Roborock F25 Ace wiegt 5,1 Kilogramm. Das ist ein typisches Gewicht für Nass- und Trockensauger. Dank der SlideTech-2.0-Antriebstechnologie lässt sich das Gerät dennoch äusserst leicht und wendig manövrieren. Ja, damit macht sogar einem Putzmuffel wie mir Spass, die Bodenflächen in den eigenen vier Wände zu reinigen. Übrigens, auch unter Möbeln gelingt die Reinigung spielend einfach, da sich der F25 Ace bei Bedarf flach ablegen lässt.

Erste Inbetriebnahme

Selbstverständlich ist im Lieferumfang auch eine Reinigungsstation enthalten. Über diese wird der F25 Ace automatisch gründlich gereinigt und gleichzeitig aufgeladen. Wenn die Reinigungsstation platziert ist, der Nass- und Trockensauger zusammengebaut (was sehr schnell erledigt ist) und aufgeladen ist, kann die erste Reinigung bereits beginnen. Okay, zunächst sollte man den Akku noch voll aufladen, dann kann es aber definitiv losgehen.

Selbstverständlich bietet auch der F25 Ace optional smarte Funktionen über die Roborock-App. Darüber lassen sich einzelne Vorgaben nach Lust und Laune anpassen, darunter etwa die Intensität der Selbstreinigung oder Anpassung der Reinigungsmodi. Über die Roborock-App lassen sich darüber hinaus Software-Updates herunterladen und installieren.

Über die Taste lässt sich zwischen den verschiedenen Reinigungsmodi wechseln | Bild: vybe

Reinigungsmodi

Der F25 Ace verfügt über vier verschiedene Reinigungsmodi, die sich über eine Taste am Handgriff auswählen lassen. Ein kleines Display informiert über den aktuell ausgewählten Modus und den Akkustand. Folgende vier Modi sind auswählbar:

  • Auto-Modus: dank Sensor erkennt der Nass- und Trockensauger den Verschmutzungsgrad und passt die Leistung automatisch an
  • Schwamm-Modus: keine Wasserzufuhr, sondern lediglich Aufsaugen von Flüssigkeiten
  • Max-Modus: bei starker Verschmutzung die erste Wahl. In diesem Modus gibts kontiniuerlich die maximale Leistung
  • Eco-Modus: wer vor allem eine lange Laufzeit erreichen möchte, sollte diesen Modus verwenden. Allerdings reduziert sich die Saugleistung.

Von den Nass- und Trockensaugern von Dreame war ich es gewohnt, dass sich das Gerät automatisch stoppt, wenn die Führungsstange aufgestellt wird. Nicht so beim F25 Ace: Er fährt einfach weiter. Um ihn zum Stillstand zu bringen, muss man ihn über die Taste ausschalten. Das sollte mit einem Software-Update behoben werden, denn das geht definitiv besser.

Der Roborock F25 Ace kann problemlos unter tieferstehenden Möbeln sauber machen | Bild: vybe

Der Praxistest: Wie gut reinigt der Roborock F25 Ace?

Unabhängig davon, wie ansprechend der Nass- und Trockensauger aussieht oder wie umfangreich seine smarten Funktionen sind: Letztlich ist die Saugleistung entscheidend dafür, ob sich ein Kauf lohnt. Das musste der Roborock F25 Ace in zahlreichen Praxistests bei mir zu Hause unter Beweis stellen. Wir sprechen dabei von einer Wohnfläche von ungefähr 110 Quadratmetern und einer dreiköpfigen Familie mit einem Hund (Cavalier King Charles Spaniel).

In unserer Wohnung dominieren Hartböden – und genau darauf spielt der F25 Ace seine Stärken aus. Egal, ob Staub oder Tierhaare, der F25 Ace überzeugt mit seiner hohen Saugleistung von bis zu 20000 Pa. Erfreulich ist auch, dass er keine Schlieren auf dem Boden hinterlässt. Roborock empfiehlt übrigens ausdrücklich seine eigene Reinigungslösung. Daran habe ich mich gehalten. Es ist aber gut möglich, dass ähnlich gute Ergebnisse auch mit günstigeren Reinigungslösungen erzielt werden könnten.

Der Wassertank mit zusätzlichem Tank für die Reinigungslösung | Bild: vybe

Apropos Reinigungslösung: Neben einem Frischwassertank mit einem Volumen von 740 ml verfügt der F25 Ace über einen zusätzlichen Tank für die Reinigungslösung. Ist die Reinigungslösung einmal eingefüllt, wird sie automatisch dem Frischwasser beigemischt. Das hat zwei Vorteile: Einerseits wird nur so viel Reinigungslösung verwendet, wie nötig, und andererseits muss die Lösung nicht vor jeder Reinigung erneut hinzugefügt werden. Das hat mich beispielsweise beim Dreame H15 Pro ziemlich gestört.

Selbstverständlich kann auch der F25 Ace nicht zaubern. Bei eingetrockneten, hartnäckigen Flecken kann es vorkommen, dass die Fläche nicht mit einem Wisch sauber wird. Im schlimmsten Fall muss die jeweilige Stelle auch kurz vorbehandelt werden. Doch das kam während unseres Praxistests äusserst selten vor. In der Regel genügte es, wenn man nur einmal über die entsprechende Fläche fuhr. Zurück blieb ein blitzblanker Boden.

Praktisch: Auf Wunsch lässt sich der F25 Ace auch per Roborock-App aus der Ferne steuern. Dann fährt er automatisch unter tiefe Möbel. Das habe ich genutzt, um unter unserem Bett zu reinigen. Das sieht zwar etwas gewöhnungsbedürftig aus, hat in der Praxis aber 1A funktioniert. Die Kantenreinigung stellt je nach Nass- und Trockensauger eine Herausforderung dar. Nicht so für den F25 Ace, der auch in dieser Disziplin überzeugen konnte.

Bei der Reinigung fällt auch immer Schmutzwasser an, da der F25 Ace neben anderem Schmutz wie Haaren oder Staub auch Wasser einsaugt. All das landet in einem zusätzlichen 720 ml fassenden Tank. Gut gelöst: Gröberer Schmutz wird durch einen Filter aus Metall vom Schmutzwasser getrennt. Die Reinigung ist daher relativ einfach. Während der Filter einfach herausgezogen werden kann, um den Inhalt in den Müll zu werfen, kann das Schmutzwasser einfach ins WC geleert werden.

Der feste Schmutz bleibt im Metallfilter hängen | Bild: vybe

An dieser Stelle ein kostenloser Tipp von mir: Leert das Schmutzwasser nach jeder Reinigung. Denn bereits nach wenigen Stunden kann sich sonst ein ziemlich unangenehmer Geruch entwickeln – ja, ich rede aus Erfahrung.

Reinigungsstation

Zwar übernimmt die Reinigungsstation nicht das Leeren des Schmutzwassers, dafür reinigt sie die Walze aber durchaus gründlich. Auch hier stehen mit „Ausgeglichen”, „Intelligent” und „Gründlich” verschiedene Modi zur Auswahl. Darüber hinaus lässt sich die Wassertemperatur manuell in der App einstellen. Die Walze lässt sich automatisch mit maximal 90 Grad heissem Wasser säubern. Danach wird sie per Heissluft in fünf (sehr laut) oder 30 Minuten (leiser) getrocknet.

Die Reinigungsstation des Roborock F25 Ace

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nach der automatischen Reinigung sieht die Wischwalze fast wie neu aus. Dabei entfernt sie auch hartnäckiger Schmutz gekonnt.

Akku

Wie lange hält der 4000-mAh-Akku des Roborock F25 Ace? Das hängt stark davon ab, in welchem Modus der Nass- und Trockensauger verwendet wird. Im Eco-Modus, der voll auf eine lange Laufzeit ausgelegt ist und dafür die Leistung reduziert, beträgt die Akkulaufzeit ungefähr 60 Minuten. Wer hingegen stets die volle Leistung im Max-Modus nutzen möchte, kann maximal 25 Minuten mit einer vollen Akkuladung reinigen.

Das Testfazit zum Roborock F25 Ace

Der Roborock F25 Ace hat mich im mehrwöchigen Praxistest auf ganzer Linie überzeugt. Der Nass- und Trockensauger punktet mit einer starken Reinigungsleistung, einer einfachen Handhabung und durchdachten Funktionen, die den Putzalltag tatsächlich erleichtern. Besonders auf Hartböden spielt das Gerät seine Stärken aus: Staub, Tierhaare und alltäglicher Schmutz werden zuverlässig entfernt, ohne dabei unschöne Schlieren zu hinterlassen.

Hinzu kommen praktische Details wie die automatische Dosierung der Reinigungslösung, die gründliche Selbstreinigung der Walze sowie die sehr gute Kanten- und Möbelreinigung. Dank der hohen Wendigkeit macht das Reinigen mit dem F25 Ace sogar erstaunlich viel Spass – und das will bei einem selbsternannten Putzmuffel wie mir durchaus etwas heissen.

Natürlich ist der Roborock F25 Ace mit rund 360 Franken kein Schnäppchen. Auch kleinere Kritikpunkte gibt es, etwa dass das Gerät nicht automatisch stoppt, wenn die Führungsstange senkrecht gestellt wird. Insgesamt fallen diese Schwächen im Alltag jedoch kaum ins Gewicht bzw. man gewöhnt sich schlichtweg an diesen etwas speziellen Umstand.

Wer bereit ist, etwas mehr Geld für einen hochwertigen Nass- und Trockensauger auszugeben, erhält mit dem Roborock F25 Ace ein leistungsstarkes Gesamtpaket, das im Alltag überzeugt und die Bodenreinigung deutlich angenehmer macht.