Das nächste Resident-Evil-Remake steht fest: Anfang 2027 kehrt Code Veronica zurück – allerdings unter neuem Namen und mit deutlich mehr Veränderungen als viele Fans wohl erwartet hätten (mehr dazu hier).
Nach dem Release von Resident Evil Requiem hat Capcom bereits das nächste grosse Projekt der Horror-Reihe angekündigt: Resident Evil Veronica. Das Spiel basiert auf dem Dreamcast-Klassiker Resident Evil: Code Veronica aus dem Jahr 2000 und soll im Frühjahr 2027 erscheinen.
Wie schon bei den Remakes zu den Teilen 2, 3 und 4 wird Capcom auch hier einige Dinge umkrempeln. Die offensichtlichste Änderung betrifft den Titel. Das berühmte «Code» verschwindet aus dem Titel. Laut Produzent Yoshiaki Hirabayashi ist das kein Zufall, wie er im Nachgang des Summer Game Fests gegenüber den Medien erklärte.
Capcom wolle verdeutlichen, dass Veronica heute denselben Stellenwert wie die nummerierten Hauptteile der Reihe habe. Der Name solle – ähnlich wie bei Village oder Requiem – das zentrale Thema des Spiels widerspiegeln.
Mehr als nur neue Grafik
Interessanter als die Namensänderung ist jedoch Capcoms Umgang mit der Geschichte. Inhaltlich soll Veronica deutlich freier mit seiner Vorlage umgehen als noch etwa Teil 2 oder 4. So lange sie nicht den Weg von Resident Evil 3 gehen und einfach gut einen Drittel der Vorlage streichen, dürfte das ein spannender Aspekt sein. Hamaguchi gibt aber Entwarnung.
Er erklärte, dass keine wichtigen Szenen gestrichen würden. Viele Ereignisse würden aber verschoben oder neu interpretiert. Ziel sei es, die Geschichte moderner wirken zu lassen und auch langjährige Fans zu überraschen.
Das betrifft auch die Figuren. Allen voran dem Schurken Alfred Ashford, dessen überdrehte Charakterisierung schon damals eine problematische Darstellung von psychischer Erkrankungen war. Im Remake will Capcom bei der Figur auf mehr Tiefe und eine differenzierte Darstellung setzen.
Knackpunkt Nummer 2 ist Claires Mitgefangener Steve Burnside. Der ging damals vielen Fans mit seiner weinerlich-überdrehten Art vielen Fans ordentlich auf den Senkel. Offiziell wollte Capcom seine Rückkehr noch nicht bestätigen. Die Aussagen des Produzenten lassen jedoch wenig Zweifel daran, dass Steve zumindest eine Rolle spielen dürfte – ziemlich sicher aber auch durch den Modernisierungs-Fleischwolf gedreht.
«Veronica» bleibt Third-Person
Hat der Trailer noch den Eindruck erweckt, dass uns mit Resident Evil Veronica wieder ein Horrorspiel in der Ego-Sicht bevorsteht – wie das die letzten Hauptteile auch waren – stellt Hamaguchi klar: Das Spiel wird auf eine Third-Person-Perspektive setzen, ganz der Vorlage und den anderen Remakes entsprechend.
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