Viele Fans haben jahrelang darauf gewartet, jetzt ist es offiziell: Capcom legt den Horror-Klassiker «Resident Evil: Code Veronica» neu auf. Die Neuauflage erscheint 2027 für PS5, Xbox Series X/S und PC – allerdings unter dem leicht verkürzten Titel «Resident Evil: Veronica».
Erste Szenen, die im Rahmen des Summer Game Fests gezeigt wurden, deuten darauf hin, dass das Remake deutlich mehr sein soll als eine aufgehübschte Version des Originals.
Die Ankündigung gehörte zu den grössten Überraschungen der Eröffnungsshow des Summer Game Fest. Dabei setzte Capcom im ersten Trailer bewusst auf Verwirrung: Statt direkt bekannte Schauplätze zu zeigen, folgt die Kamera einer jungen Frau durch ein verregnetes Paris – komplett aus der Ego-Perspektive.

Paris, mon Amour
Erst nach kurzer Zeit wird klar, wer unterwegs ist: Claire Redfield. Die bekannte Hauptfigur scheint erneut nach ihrem Bruder Chris zu suchen. Nachdem sie gefangen genommen wird, wechselt der Trailer in eine schnelle Montage mit vertrauten Orten aus dem Original. Zu sehen sind unter anderem Rockfort Island sowie das Anwesen der Ashford-Familie.
Die gezeigten Szenen lassen vermuten, dass Capcom nicht einfach das Spiel von 2000 neu verpackt. Bereits in den vergangenen Monaten gab es Berichte, wonach das Remake neue Inhalte und Anpassungen erhalten soll. Und wenn man dem Trailer Glauben schenken kann, könnte der Paris-Abschnitt – der im Original lediglich eine kurze Cutscene war – nun auch spielbar sein.
Noch offen ist zudem, ob «Resident Evil: Veronica» vollständig in der Ego-Perspektive spielbar sein wird oder – ähnlich wie neuere Serienableger – verschiedene Kameraansichten anbietet.
Erfahrenes Team übernimmt das Remake
Hinter dem Projekt stehen keine Neulinge. Laut den präsentierten Informationen sind unter anderem Kazunori Kadoi und Yasuhiro Anpo an der Entwicklung beteiligt. Beide gelten als langjährige Capcom-Veteranen. Kadoi war zudem bereits an den erfolgreichen Remakes von «Resident Evil 2» und «Resident Evil 4» beteiligt.
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