Im Rahmen der aktuellen Quartalszahlen gab Sony bekannt, dass zwischen April und Ende Juni 2026 rund 1,6 Millionen PS5-Konsolen ausgeliefert wurden. Damit steigt die gesamte Auslieferungsmenge seit dem Marktstart auf 95,3 Millionen Geräte.
Neben den Verkaufszahlen sorgte vor allem das Kleingedruckte im Geschäftsbericht für Aufmerksamkeit. Darin erklärt Sony, dass das Unternehmen den benötigten Arbeitsspeicher (RAM) für die geplante PS5-Produktion im laufenden Geschäftsjahr bereits vollständig gesichert hat.
Bei der Info dürften einige PlayStation-Fans aufatmen. Zumindest vorerst. Denn der RAM-Markt befindet sich seit Monaten unter Druck. Branchenbeobachter rechnen damit, dass die hohen Speicherpreise noch bis 2027 oder sogar länger anhalten könnten, schreibt etwa «Play3». Entsprechend wuchs zuletzt die Sorge, dass Konsolen erneut teurer werden – nachdem Sony die PS5 in verschiedenen Regionen in den vergangenen Jahren bereits mehrfach im Preis angepasst hatte.
Die Lage beruhigt sich – für den Moment
Zumindest für den Moment scheint sich die Lage also zu beruhigen. Da Sony die benötigten Speicherchips bereits eingekauft hat, muss der Konzern bis zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März 2027 voraussichtlich keine zusätzlichen RAM-Bestände zu den aktuell hohen Marktpreisen beschaffen.
In der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage kann sich das allerdings ganz schnell wieder ändern. Und damit auch einen grossen Einfluss auf die Preisgestaltung der PlayStation 6 haben, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen wird.