Die kompaktere G-Klasse kündigte Mercedes bereits im September 2023 an.
Die kompaktere G-Klasse kündigte Mercedes bereits im September 2023 an. | Bild: Victor Sutty / Unsplash
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Mercedes «Baby-G»: Die kleine G-Klasse lässt länger auf sich warten

Die kleine Mercedes G-Klasse könnte erst 2028 starten. Zunächst ist ein Elektroantrieb vorgesehen, später soll eine Plug-in-Hybrid-Variante folgen.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Bereits im September 2023 kündigte Mercedes eine kompaktere, preiswertere und elektrische G-Klasse an. Das auch als «Baby-G» oder «Little G» bezeichnete Modell sollte ursprünglich 2027 auf den Markt kommen. Inzwischen spricht Mercedes jedoch von einem Marktstart in weniger als 24 Monaten. Damit könnte sich die Einführung bis ins Jahr 2028 verschieben. Zwischen der ersten Ankündigung und den ersten Auslieferungen würden dann rund fünf Jahre liegen.

Mit einer Länge von voraussichtlich rund 4,5 Metern würde die «Baby-G» deutlich kompakter ausfallen als die klassische G-Klasse. Die charakteristische, kastenförmige Designsprache ihres grossen Bruders soll sie dennoch übernehmen. Das zeigen auch zahlreiche Spyshots. Dank der kleineren Abmessungen dürfte sie sich dennoch im Stadtverkehr leichter bewegen und vor allem parkieren lassen.

Markstart mit Elektroantrieb, später auch Plug-in-Hybrid

Bisherigen Informationen zufolge plant Mercedes die kompaktere G-Klasse zunächst als rein elektrisches Modell auf den Markt zu bringen. Erwartet wird ein Antrieb mit zwei Elektromotoren. An der Hinterachse soll ein Elektromotor mit einem Zweiganggetriebe zum Einsatz kommen, während an der Vorderachse einpermanenterregter Elektromotor zum Einsatz kommen soll. Bei Bedarf soll sich der vordere Antrieb abkoppeln lassen.

Erwartet werden eine 800-Volt-Architektur und eine Ladeleistung von bis zu 320 kW. Bestätigt sind diese Angaben bislang allerdings nicht. Auch zur Reichweite hat sich Mercedes noch nicht geäussert. Aufgrund der kantigen Karosserie dürfte der Luftwiderstand insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten den Verbrauch jedoch spürbar erhöhen und damit die Reichweite einschränken.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll die «Baby-G» auch als Plug-in-Hybrid folgen. Technische Details zu dieser Variante sind bislang ebenso wenig bekannt wie die Preise für die beiden Antriebsversionen.

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