ID. Polo vor Weltpremiere: VW bringt Elektroauto für die breite Masse
Der VW. ID Polo feiert in Kürze seine Weltpremiere | Bild: Volkswagen
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ID. Polo vor Weltpremiere: VW bringt Elektroauto für die breite Masse

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Der VW ID.3 Neo markierte in der vergangenen Woche den Auftakt einer neuen Produktoffensive von Volkswagen. Nun richtet sich der Blick auf die nächste Weltpremiere: den ID. Polo. Dabei handelt es sich um ein kompaktes Elektroauto, das im Kleinwagensegment neue Impulse setzen soll. Mit einem Einstiegspreis von rund 25000 Schweizer Franken bzw. Euro möchte VW gezielt ein kostensensitives Publikum ansprechen.

Der ID. Polo soll mit einem wertigen Interieur überzeugen können | Bild: Volkswagen

Der kommende VW ID. Polo feiert am 29. April 2026 seine Weltpremiere und wird voraussichtlich ab Ende August 2026 in der Schweiz erhältlich sein. Neben dem ID. Polo plant VW zudem die Einführung des ID. Cross. Die Weltpremiere des kompakten Elektro-SUVs ist hingegen erst für Juli 2026 geplant, die Markteinführung in der Schweiz dann für das Jahresende.

Noch vor der Weltpremiere hat VW das Interieur des ID. Polo enthüllt. Wie bei allen neuen Modellen verabschiedet sich VW von den berührungsempfindlichen Tasten am Lenkrad und setzt stattdessen wieder auf echte Tasten und Regler. Damit möchte VW die Bedienung erleichtern und die Ablenkung beim Fahren reduzieren. Ein nachvollziehbarer und begrüssenswerter Schritt.

Mit der neuen Designsprache „Pure Positive“ verspricht VW eine deutlich angenehmere Haptik aller Flächen, Tasten, Regler und Griffe. Diese sollen für eine einladende und freundliche Atmosphäre sorgen. Details wie stoffbespannte Oberflächen auf dem Armaturenbrett und den Türverkleidungen sollen darüber hinaus dem hohen Qualitätsniveau gerecht werden. Die zentralen Bausteine für eine intuitivere Bedienung sind:

  • Displays mit klaren Informationen und aufgeräumten Menüstrukturen 
  • mehr Tasten für Direktfunktionen
  • ein Multifunktionslenkrad mit klarer Tastensteuerung 
  • die Übernahme gewohnter VW-Bedienmuster 

Doch VW setzt beim neuen ID. Polo nicht nur auf ein rundereneuertes Interieur. Der ID. Polo basiert auf der weiterentwickelten MEB+-Plattform, die unter anderem auch im ID. 3 Neo zum Einsatz kommt. Zu den Neuerungen gehören unter anderem ein Android-basiertes Infotainmentsystem, Vehicle-2-Load-Funktion (V2L) und echtes One-Pedal-Driving

Der VW ID. Polo wird in verschiedenen Antriebsvarianten auf den Markt kommen. Wie es aus der Gerüchteküche heisst, wird das preiswerte Basismodell allerdings nicht direkt zum Marktstart erhältlich sein. Zunächst soll der ID. Polo in der Variante mit 155 kW( 211 PS) und der grossen Batterien an den Start gehen. Dabei handelt es sich jedoch um unbestätigte Berichte.

Mit einer Länge von etwas über vier Metern könnte sich der ID. Polo durchaus zum Stadtflitzer entwickeln. Doch ausgerechnet aus den eigenen Reihen erhält VW mit dem Cupra Raval Konkurrenz. Interessanterweise liess VW dem spanischen Automobilhersteller bei der Präsentation sogar den Vortritt. Der Cupra Raval ist jedoch die sportliche Variante. Gemeinsam haben sie die Plattform und die Fertigungsstätte: Beide Modelle werden in Spanien produziert.