Fast 40 Jahre nach dem ersten «Hellraiser»-Film – und einer ganzen Schwette Fortsetzungen und einem Reboot – kehrt Pinhead zurück. Und zwar in Gameform.
Saber Interactive hat einen neuen Trailer zu «Hellraiser: Revival» veröffentlicht, das die Welt um Clive Barkers ikonischem Horrorpriester erweitert und dabei nicht nur den Release-Termin bekannt gegeben, sondern auch die Preise für die verschiedenen Editionen verraten.
Fans des Horror-Franchise müssen nicht mehr allzu lange warten: «Hellraiser: Revival» erscheint am 8. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC.
Darum geht's im Spiel
Der neue Trailer gibt weitere Einblicke in die düstere Welt der Zenobiten. Im Zentrum der Geschichte steht ein Mann, der seine grosse Liebe aus den Fängen der höllischen Kreaturen retten will.
Seine Suche führt ihn immer tiefer in ein verstörendes Labyrinth, in dem Pinhead offenbar ein Ritual vorbereitet, das unvorstellbares Leid über die Menschheit bringen soll.

Rückkehr einer Legende
Besonders für langjährige Fans dürfte eine Rückkehr für Freude sorgen: Doug Bradley, der Pinhead seit dem ersten Film von 1987 und in vielen weiteren Fortsetzungen verkörperte, leiht dem Höllenpriester erneut seine Stimme.
Spielerisch setzt «Hellraiser: Revival» auf eine Mischung aus Survival-Horror und First-Person-Action. Neben Schuss- und Nahkampfwaffen kommt auch die sogenannte Genesis-Box zum Einsatz.
Mit ihren Kräften lassen sich Gegner etwa mit Feuer attackieren oder per Telekinese durch die Gegend schleudern. Gleichzeitig spielt die Box auch bei Rätseln und der Manipulation der sich ständig verändernden Höllenlandschaften eine wichtige Rolle.
Viel Hölle für wenig Geld
Neben dem Release-Termin hat Saber Interactive auch die Preise bekanntgegeben. Die Standard Edition kostet 39,99 Euro und erscheint sowohl digital als auch physisch. Für die Deluxe Edition werden 49,99 Euro fällig. Welche zusätzlichen Inhalte darin enthalten sind, soll erst kurz vor dem Launch bekanntgegeben werden, wie «Play3» schreibt.
Meinung:
«Hellraiser» ist ein Phänomen. Ich liebe sowohl Clive Barkers Novelle, als auch seine eigene filmische Interpretation. Dass die Reihe – und vor allem die Figur des Höllenpriesters Pinhead – bis heute bekannt ist, dürfte sicher auch Doug Bradley zu verdanken sein, der mit unnachahmlicher Präsenz und Stimme der Figur dämonisches Leben eingehaucht hat.
Fand ich «Hellraiser 2» noch sehr gut, gings fortan qualitativ bergab. Keine der unzähligen Fortsetzungen kam auch nur ansatzweise an die Atmosphäre und die Qualität der ersten beiden Teile heran, wurde teilweise gar so trashig, dass es kein Spass mehr war, den verschenkten Doug Bradley durch billige Sets stolpern zu sehen.
Mit seinem Ausstieg vor «Hellraiser Revelations» wars dann endgültig vorbei. Auch das Reboot von 2022 fiel bei mir in grossen Teilen durch. Umso gespannter bin ich auf diese Spiele-Adaption. Die Rückkehr von Doug Bradley und Clive Barker ist verheissungsvoll und der Trailer bockt mich auch richtig. Bleibt einfach zu hoffen, dass wir es hier mit einem guten, «Revival» zu tun haben und keiner fürchterlichen Lizenzgurke, wie sie früher an der Tagesordnung waren.