Ford bringt mit dem Fathom schon bald ein vollelektrischer Pick-up auf den Markt.
Ford bringt mit dem Fathom schon bald ein vollelektrischer Pick-up auf den Markt. | Foto von Caleb White
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Ford fordert BYD heraus: Neue Elektroantriebe sollen 30 Prozent effizienter sein

Fords neue Elektroantriebe sollen laut Jim Farley rund 30 Prozent effizienter als jene von BYD sein. Welche Vergleichsmodelle gemeint sind, bleibt offen.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Lange galten westliche Autobauer als Vorbilder für die chinesische Konkurrenz. Inzwischen hat sich das Bild zumindest bei Elektroautos gewandelt: Hier setzen chinesische Hersteller zunehmend die Messlatte, an der sich auch etablierte Marken orientieren. Das zeigt nun Ford-Chef Jim Farley mit einer selbstbewussten Ansage: Die neue Universal Electric Vehicle Platform (UEV) soll rund 30 Prozent effizienter sein als die Technik von BYD.

Im Rahmen der Präsentation der Quartalszahlen tätigte Farley die Aussage, dass Fords neue Elektromotoren, Getriebe und Wechselrichter rund 30 Prozent effizienter arbeiten als jene des chinesischen Herstellers BYD. Mit welchen Modellen sich der Ford-Chef vergleicht, erläuterte er jedoch nicht. Fakt ist aber, dass Ford viel Geld für die neue UEV-Plattform in die Hand genommen hat und nichts beim alten überlassen hat.

Die höhere Effizienz soll Ford ermöglichen, bei der teuren Batterie zu sparen. Die Rechnung ist simpel: Je weniger Energie ein Elektroauto verbraucht, desto kleiner kann die Batterie für eine bestimmte Reichweite ausfallen. Zusätzlich setzt Ford bei der UEV-Plattform auf weniger Bauteile und grundlegend überarbeitete Fertigungsprozesse, um die Kosten weiter zu senken.

Seine Premiere soll die neue Plattform schon bald im Ford Fathom feiern. Dabei handelt es sich wenig überraschend um einen Pick-up – also genau die Fahrzeugklasse, die in den USA besonders gefragt ist. Preislich soll der Fathom bereits bei 28’350 US-Dollar im Frühjahr 2027 starten. Damit könnte Ford ein durchaus konkurrenzfähiges Angebot auf die Räder stellen.

Später will Ford die neuen Bauteile und Fertigungsprozesse auch für Plug-in-Hybrid-Modelle nutzen, die ebenfalls effizienter werden sollen. Wann das erste Modell auf Basis der laut Ford besonders effizienten UEV-Plattform nach Europa kommt, ist bislang nicht bekannt.

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