Der Dacia Spring als Konzept für ein besonders kleines Stadt-Elektroauto.
Der Dacia Hipster soll 2027 in Serie gehen | Bild: Dacia
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Dacia Hipster soll 2027 in Serie gehen – als günstiger Mini-Stromer

Der Dacia Hipster soll ab 2027 gebaut werden. Für Grossbritannien ist ein Preis von umgerechnet rund 10'400 Franken im Gespräch. Das ist bekannt.

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Vor rund einem Jahr präsentierte Dacia mit dem Hipster Concept ein besonders kompaktes und leichtes Elektroauto, das an die japanischen Kei-Cars erinnert. Laut einem aktuellen Bericht von Autocar soll das Serienmodell bereits 2027 in China in Produktion gehen. Gefertigt wird es voraussichtlich im selben Werk, in dem schon die erste Generation des Dacia Spring vom Band lief.

Laut dem Bericht von Autocar peilt die Renault-Tochtermarke Dacia für das kompakte Stadtfahrzeug in Grossbritannien einen Einstiegspreis von umgerechnet rund 10'400 Franken an. Der Serien-Hipster soll in die EU-Fahrzeugklasse L7e fallen. Damit darf er ohne Batterie höchstens 450 Kilogramm wiegen und eine maximale Geschwindigkeit von 90 km/h erreichen.

Vor allem die strenge Gewichtsvorgabe dürfte sich direkt auf die Materialwahl auswirken. Es ist davon auszugehen, dass Dacia beim Hipster viel Kunststoff einsetzen wird, um das zulässige Höchstgewicht nicht zu überschreiten. Darüber hinaus soll das Stadtfahrzeug zahlreiche Komponenten des Dacia Spring der ersten Generation übernehmen. Im Raum stehen ein 15 kW (20 PS) starker Elektromotor und eine Batterie mit 15 kWh Kapazität.

Das Serienmodell soll weitgehend die Abmessungen des Konzepts übernehmen. Damit dürfte der Hipster rund drei Meter lang, 1,55 Meter breit und 1,53 Meter hoch ausfallen. Einige Designelemente werden für die Serienversion jedoch noch angepasst, darunter die vorderen Seitenscheiben, die Stossfänger, der Kofferraumzugang und die Lichtsignatur.

Mit dem Hipster könnte Dacia eine preiswerte Alternative zu den bereits erhältlichen Kleinstfahrzeugen Citroën Ami, Fiat Topolino und Opel Rocks Electric auf den Markt bringen. Die drei Modelle basieren auf derselben technischen Grundlage, da ihre Marken allesamt zum Stellantis-Konzern gehören.

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