Mit dem ID. Polo hat Volkswagen endlich wieder ein Elektroauto im Kompaktsegment im Angebot. Bereits vergangene Woche informierte der Schweizer Generalimporteur AMAG darüber, dass allein in der Schweiz schon mehr als 600 Bestellungen eingegangen sind. Das Besondere daran: Sämtliche Kaufverträge wurden abgeschlossen, ohne dass die Kundinnen und Kunden das Fahrzeug zuvor live gesehen oder gefahren haben.
Doch nicht nur in der Schweiz kommt der ID. Polo äusserst gut an. Wie die Automobilwoche berichtet, konnte Volkswagen inzwischen bereits europaweit 30'000 Bestelleingänge für den kompakten Stromer verzeichnen. Diese Zahl soll Volkswagen gegenüber der Automobilwoche bestätigt haben. Die Wartezeit auf den ID. Polo beträgt inzwischen mindestens zehn Monate. Allerdings hängt die Lieferzeit stark von der gewählten Version und Farbe ab.
Der deutsche Automobilhersteller VW teilte der Automobilwoche auf Anfrage mit, dass gleich mehrere Faktoren für die längere Lieferzeit verantwortlich sind. Einerseits wird die sehr positive Kundennachfrage genannt, andererseits die bereits langfristig im Voraus geplanten Produktionskapazitäten im spanischen Werk Martorell, wo auch der Cupra Raval produziert wird.
Die bisherigen Bestelleingänge sind ein starkes Zeichen für den ID. Polo und zeigen, dass die Kunden von VW offenbar auf ein vollelektrisches Fahrzeug im Kompaktsegment gewartet haben. Neben dem VW ID. Polo verkaufen sich auch der Cupra Raval und der Skoda Epiq besser als erwartet. Alle drei Modelle bedienen dasselbe, bislang von Volkswagen und seinen Konzernmarken eher vernachlässigte Kompaktsegment.