Da hat Square Enix im Rahmen der Nintendo Direct ja einen unerwarteten Knüller rausgehauen. Mit einem Trailer und vielen Infos hat das Studio «Final Fanatsy Resonance» aus dem Hut gezaubert – und dürfte damit ziemlich viele alteingesessene Fans richtig glücklich machen. Denn das Spiel setzt vollen Mogry auf Retro-Nostalgie.
Wer bei «Final Fantasy» an Kristalle, Luftschiffe und eine Gruppe von Held denkt, die die Welt retten muss, wird sich in «Final Fantasy Resonance» schnell zuhause fühlen. Das Rollenspiel erzählt die Geschichte von Rain und Lasswell, zwei Rittern aus dem Königreich Grandshelt, deren Leben aus den Fugen gerät, als ein geheimnisvoller Krieger den Erdkristall zerstört. So weit, so klassisch.

Zurück zu den Wurzeln
Was «Resonance» aber von aktuellen Titeln der Reihe abhebt – etwa dem kommenden «Final Fanatsy 7 Revelation» –, ist der Look und das Gameplay. «Final Fantasy Resonance» ist laut Square Enix nämlich das erste Spiel der Reihe, das vollständig auf den mittlerweile beliebten HD-2D-Look setzt. Pixelgrafik trifft dabei auf moderne Beleuchtung, dynamische Kamerafahrten, hochauflösende Videosequenzen und 3D-Umgebungen.
Das erinnert an Titel wie «Octopath Traveler» oder jüngst das Remake von «Dragon Quest 7», soll aber deutlich stärker auf kinoreife Inszenierung setzen., was auch schon der Trailer zeigt. Gerade für Fans älterer Final-Fantasy-Spiele dürfte diese Mischung sehr interessant sein. Mich holt's zumindest voll ab.
Bekannte Gesichter aus der «Final Fantasy»-Geschichte
Im rundenbasierten Kampfsystem spielen sogenannte Visionen eine zentrale Rolle. Dabei handelt es sich um Echos bekannter Figuren aus früheren Spielen der Reihe. Im Trailer sind unter anderem Cloud aus «Final Fantasy VII», Squall aus «Final Fantasy VIII» und Terra aus «Final Fantasy VI» zu sehen.
Das ist zwar klar Fanservice, soll gemäss Square Enix tatsächlich aber auch das Gameplay beeinflussen. Denn die Gastcharaktere sollen die eigene Teamzusammenstellung mit verschiedenen Fähigkeiten ergänzen.

Viel Stoff für Nebenquests
Auch abseits der Hauptgeschichte soll es einiges zu entdecken geben. Square Enix verspricht zahlreiche optionale Inhalte, darunter Begegnungen mit Gilgamesch, ein Monster-Kolosseum, legendäre Waffenprüfungen sowie einen Kampf gegen Ultima Weapon.
Ob die Mischung aufgeht, wird sich im Herbst zeigen. Das Potenzial für einen spannenden Brückenschlag zwischen Retro-Charme und moderner Präsentation ist jedenfalls vorhanden.
«Final Fantasy Resonance» erscheint am 22. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S, Nintendo Switch, Nintendo Switch 2 und PC. Vorbestellungen sind bereits möglich.
Meinung
Das kam für mich völlig überraschend. Umso grösser ist die Vorfreude – und das Wissen darum, dass diese nicht lange anhalten wird, weil das Spiel bereits in wenigen Monaten erscheint. Ich mag den Nostalgielook und finde den, gepaart mit modernem Spielgefühl, eine super Sache.
Schön auch, dass Square Enix die Eier hat und sein Rollenspielflaggschiff für einmal zurück zu den eigenen Wurzeln führt. Denn oft genug hat die Spielerschaft nach klassischen JRPG-Komponenten wie rundenbasierten Kämpfen gerufen. Jetzt wurden diese Rufe erhört. Wenn «Final Fantasy Resonance» nun auch an der Storyfront überzeugen kann, steht uns ein mögliches Kultspiel bevor.