H.P. Lovecrafts kosmische Götter erleben ein kleines Videospiel-Revival. Gleich mehrere Games widmen sich den «Grossen Alten» aus dem literarischen Kanons des Horror-Autors. Sei es «The Shore» oder jüngst «Cthulhu: The Cosmic Abyss». Ein beliebter Vertreter des Lovecraft-Kanons war «The Sinking City», das 2019 auf den Markt kam und kosmischen Horror mit Detektivarbeit verband.
Das Entwicklerstudio Frogwares zeigt erstmals längeres Gameplay zur Fortsetzung «The Sinking City 2». Statt Detektivarbeit steht diesmal Survival-Horror im Vordergrund. Technisch setzt Frogwares auf die Unreal Engine 5.
Der neue Gameplay-Trailer zeigt eine Stadt voller Wasser, Verfall und Körperhorror – und einen Protagonisten, der sich nicht mehr primär durch Hinweise kombiniert, sondern ums Überleben kämpft.
Die Kamera sitzt nah über der Schulter von Calvin Rafferty. Das wirkt vertraut, fast schon «Resident Evil»-artig: langsames Vorrücken, wenig Munition, Gegner, die unangenehm nah kommen. Laut Frogwares bleiben Ermittlungen zwar Teil des Spiels, sie sollen aber eher eine zusätzliche Ebene sein – nicht mehr das Zentrum wie beim Vorgänger.
Der Schauplatz ist diesmal Arkham in den 1920er-Jahren. Eine übernatürliche Flut hat die Stadt verwüstet, Monster streifen durch die Strassen, und Calvin sucht nach seiner Freundin Faye, die nach einem missglückten Traumritual in einem mysteriösen Schlaf gefangen ist.
Meinung:
Der erste Teil war bei Release 2019 leider ein eher unfertiges Spiel und überraschte nebst der spannenden Story und netten Visuals leider vor allem mit Bugs.
Bleib zu hoffen, dass «The Sinking City 2» mehr Zeit für den Feinschliff erhält, bevor wir uns im Sommer in die überflutete Stadt Arkham aufmachen. Interessant dürfte auch der mutmassliche Wechsel im Kern-Gameplay werden. War Teil 1 vor allem ein Detektiv-Spiel mit Ermittlungs-Mechaniken, scheint die Fortsetzung nun stärker in Richtung Action-Horror zu gehen.