Tesla Roadster kann reserviert werden – für eine Anzahlung von 50'000 Franken
So sah der neue Tesla Roadster auf Pressebildern im Jahr 2020 aus | Bild: Tesla
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Tesla Roadster kann reserviert werden – für eine Anzahlung von 50'000 Franken

Bruno Rivas
Bruno Rivas

Nach zahlreichen leeren Versprechen könnte es am 1. Oktober 2026 tatsächlich so weit sein: Tesla hat für diesen Tag ein Event zum neuen Roadster angekündigt. Wohlgemerkt: Erstmals vorgestellt wurde das Modell bereits vor knapp neun Jahren. Seither kündigten Tesla und allen voran CEO Elon Musk praktisch im Jahrestakt einen baldigen Marktstart an.

Doch diesmal könnte es tatsächlich konkreter werden. Ab sofort können interessierte Kunden den Roadster reservieren – müssen dafür jedoch richtig tief ins Portemonnaie greifen. Bei der Vorbestellung werden zunächst 5000 Franken fällig. Innerhalb von zehn Tagen müssen weitere 45'000 Franken an Tesla überwiesen werden, um die Reservierung zu bestätigen. Insgesamt verlangt Tesla somit eine Anzahlung von stolzen 50'000 Franken.

Wer den neuen Tesla Roadster vorbestellen möchte, muss bereits heute tief in die Tasche greifen | Screenshot: vybe

Viele Fragezeichen für eine Anzahlung von 50'000 Franken

Aufgrund der extrem hohen Anzahlung ist davon auszugehen, dass der Elektro-Supersportwagen preislich locker im höheren sechsstelligen Bereich liegen wird. Doch auch dazu lässt Tesla seine Kundschaft im Dunkeln tappen. Wer den Roadster reserviert, weiss somit weder, wie das Serienmodell aussehen und ausgestattet sein wird, noch wie viel es am Ende kosten soll. Das sind ziemlich viele Fragezeichen für eine Anzahlung von 50'000 Franken.

Gerüchte über den neuen Tesla Roadster kursieren inzwischen etliche – darunter auch ziemlich absurde, etwa über ein fliegendes Modell. Relativ sicher scheint hingegen, dass Tesla eine gemeinsam mit SpaceX entwickelte Sonderedition des Roadsters mit Kaltgastriebwerken plant. Ob es daneben auch eine «normale» Variante des Tesla Roadsters ohne Kaltgastriebwerke geben wird, ist bislang nicht bekannt.

Was hingegen sicher gilt: Mit dem Roadster, den Tesla vor sechs Jahren erstmals auf Pressebildern (s. Beitragsbild) gezeigt hat, dürfte das neue Modell nicht mehr wirklich viel gemeinsam haben. Darauf deutet auch der abgebildete Teaser hin. Es wird ein Design erwartet, das stärker an Teslas «Cyber»-Designsprache orientiert. vor allem die durchgehende Lichtleiste und die kantigere Silhouette sollen an das Cybercab erinnern.