Zombies erleben ein Revival. Nicht nur dank Games wie «Resident Evil», sondern auch auf der Leinwand und dem Bildschirm. Ein Film steigt dabei wie ein Zombie immer wieder aus dem Grab: «Night of the living Dead».
Das Original von 1968 von George A. Romero hat das moderne Zombie-Genre seinerzeit begründet. Und wegen eines Copyright-Lapsus ist der Film in den USA Allgemeingut geworden. Das heisst, dass sich Hinz und Kunz an Remakes und Neuinterpretationen wagen können, ohne Lizenzgebühren blechen zu müssen. Gemäss IMDB gibt es mittlerweile weit über 10 Neuverfilmungen des Stoffs.

War Tom Savinis Remake von 1990 noch ein stimmungsvoller und atmosphärischer Film, folgten in den Jahren darauf vor allem lieblose Schundschinken aus der Mottenkiste.
Neues Jahr, neuer Versuch
Und 2026 bildet dabei keine Ausnahme. Unter der Regie von Christopher Ray kämpfen vor der Kamera Vivica A. Fox («Kill Bill» und Brittany Underwood («Hollywood Heights») einmal mehr gegen stolpernde Untote. Produziert wurde das Ganze von B-Movie-Mastermind Fred Olen Ray («Bikini Jones and the Temple of Eros»).
Anhand des Trailers muss ich zur Konklusion kommen, dass auch dieser Low-Budget-Streifen eher was für die Trash-Fraktion ist. Optisch irgendwo zwischen Studentenfilm und Homevideo angesiedelt, versucht sich dieses Remake zwar an einigen Hommagen an Romeros Original, dürfte aber im Vergleich zum unsterblichen Original zeitnah in der Erde vermodern.
Wer sich dennoch selber ein Bild machen will: Der deutsche Vertrieb Tiberius hat die «ultimative Neuverfilmung» jüngst mit einem DVD- und Blu-ray-Release beehrt.
