Onyx hat an der IFA in Berlin mit dem Boox Picco einen kleinen E-Reader gezeigt. Offizielles Bildmaterial existiert aber noch nicht. Das Gerät besitzt ein 3,97 Zoll grosses E-Ink-Display, läuft mit Linux und soll umgerechnet um die 100 Franken kosten. Das schreibt die Plattform «The Good e-Reader».
Damit ist der Picco deutlich kleiner als klassische E-Reader und soll problemlos in die Hosentasche passen. Ein Trend, auf den mehrere Hersteller aufspringen. Etwa die chinesische Marke Xteink oder bald auch der Schweizer Hersteller PocketBook, wie ich hier gezeigt habe.
Zur Ausstattung des Boox Picco gehören eine Displaybeleuchtung sowie seitliche Tasten zum Umblättern. Bücher werden offenbar auf einer SD-Karte gespeichert, interner Speicher ist nach aktuellem Stand nicht vorgesehen.
Keine Android-Software
Anders als viele andere Boox-Geräte setzt der Picco nicht auf Android. Eigene Apps lassen sich deshalb voraussichtlich nicht installieren. Auch DRM-geschützte E-Books werden laut «The Good e-Reader» nicht unterstützt. DRM-freie Bücher und eigene Dateien dürften damit im Mittelpunkt stehen.
Noch nicht final ist die Software: Beim an der IFA gezeigten Gerät fehlte etwa ein Audioplayer, auch eine mögliche Bluetooth-Unterstützung ist noch offen.
Der Boox Picco soll in den kommenden Monaten erscheinen. Einen genauen Termin gibt es bislang nicht.