Als Game sind «Assassin's Creed»-Titel sehr erfolgreich. Ob das auch für die kommende Netflix-Serie gilt?
Als Game sind «Assassin's Creed»-Titel sehr erfolgreich. Ob das auch für die kommende Netflix-Serie gilt? (Bild: Netflix)
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«Assassin’s Creed»: Erste Set-Leaks zur Netflix-Serie

Chris Bucher
Chris Bucher

Netflix werkelt aktuell an einer Serien-Adaption der beliebten Videospiel-Reihe «Assassin's Creed». Informationen dazu sind noch relativ rar, geschweige denn Bildmaterial.

Dafür kursieren jetzt zwei kurze Videos aus den Cinecittà-Studios in Rom im Netz. Sie zeigen erstmals Teile der Kulissen und geben einen Hinweis darauf, wie aufwendig die Umsetzung der Vorlage werden soll.

Wie zuerst MP1st berichtete, zeigt eines der Videos einen zerstörten Innenraum mit römischen Säulen, Trümmern und etwas, das wie ein Thron oder Podest aussieht. Und darin ist das bekannte Symbol der Assassinen-Bruderschaft eingemeisselt.

Das zweite Video zeigt das Aussenset der Cinecittà-Studios. Zu sehen sind antike Fassaden, Holzgerüste und Strassenzüge, die das historische Rom nachbilden.

Die Geschichte führt ins Rom von Kaiser Nero

Netflix hat bereits bestätigt, dass die Handlung im Jahr 64 n. Chr. spielt – zur Zeit von Kaiser Nero und dem Grossen Brand von Rom. Statt eine bekannte Geschichte aus den Spielen nachzuerzählen, soll die Serie eine eigenständige Handlung im «Assassin’s Creed»-Universum erzählen.

Für die kreative Leitung sind Roberto Patino («Westworld») und David Wiener («Halo») als Showrunner verantwortlich. Regie führt Johan Renck, der unter anderem für die vielfach gelobte Serie «Chernobyl» bekannt ist. Zu den bestätigten Darsteller gehören unter anderem Noomi Rapace («Prometheus») und Sean Harris («Mission Impossible: Rogue Nation»).

Wann die Netflix-Adaption an den Start geht, ist noch unklar. Da die Dreharbeiten aber noch laufen, dürfte frühestens 2027, vielleicht eher 2028 mit einem Release gerechnet werden.

Assassinen im Höhenflug

Ubisoft hat am 9. Juli mit «Assassin’s Creed: Black Flag Resynced» erfolgreich ein Remake von einem der beliebtesten Teile der Reihe auf die Spielerschaft losgelassen. Währenddessen arbeitet das Unternehmen auch bereits am neuen Hauptteil, der Gerüchten zu Folge nach Deutschland zur Zeit der Hexenverfolgung führen könnte.

Während die Assassinen auf PlayStation und Co. einen Höhenflug erleben, war eine frühere filmische Adaption eine eher mässige Angelegenheit. 2016 erschien ein Kinofilm, der zwar mit Michael Fassbender, Brendan Gleeson, Marion Cotillard und Jeremy Irons prominent besetzt war, bei Kritikerinnen und am Box Office jedoch nur mässig gut ankam.

Bei einem Produktionsbudget von rund 125 Millionen Dollar spielte der Film laut «Boxoffice Mojo» weltweit nur knapp 240 Millionen ein. Als Faustregel gilt, dass ein Film mindestens das Doppelte seines Budgets einspielen muss, um die zusätzlichen Kosten fürs Marketing und die Kinoanteile decken zu können. Die beiden angekündigten Fortsetzungen wurden 2019 offiziell gestrichen.

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