Vin Diesel und weitere Darstellende auf dem offiziellen Plakatmotiv zu «Fast X».
Die «Familie» aus «Fast X» – bald auch im Serienformat? | Bild: Universal Pictures
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«Fast & Furious» wird zur Serie: Peacock gibt grünes Licht für 2028

Peacock bestellt die erste Serie aus dem «Fast & Furious»-Universum. Start ist 2028, Vin Diesel produziert. Das ist bisher bekannt.

Pascal Scherrer
Pascal Scherrer

Seit 25 Jahren rasen Dom Toretto und seine «Familie» über die Kinoleinwände – jetzt nimmt «Fast & Furious» auch Kurs auf den Fernseher. Wie das US-Branchenmagazin «Deadline» berichtet, hat der Streamingdienst Peacock die erste Serie aus dem Franchise offiziell bestellt. Start soll 2028 sein. Im selben Jahr soll auch «Fast Forever» als Finale der Kinoreihe anlaufen.

Ganz aus dem Nichts kommt das nicht. Pläne für Ableger gab es schon länger, 2021 war etwa von einem eigenen Spin-off für Michelle Rodriguez die Rede. Und im Mai 2026 hatte Vin Diesel an der Upfront-Präsentation von NBCUniversal angekündigt, dass Peacock gleich vier Serien aus dem «Fast & Furious»-Universum an den Start bringen wolle. Die nun bestellte Serie ist die erste davon, die tatsächlich grünes Licht bekommt.

Wer hinter der Serie steckt

Verantwortlich sind Mike Daniels und Wolfe Coleman. Die beiden haben das Drehbuch für die Pilotfolge geschrieben und werden die Serie gemeinsam als Showrunner leiten. Daniels war zuletzt für die Peacock-Serie «Ponies» verantwortlich und hat unter anderem an «Sons of Anarchy» mitgeschrieben. Coleman war ausführender Produzent bei «9-1-1: Lone Star». Zusammengearbeitet haben die beiden bereits bei der Krimiserie «Shades of Blue».

Produziert wird die Serie von Universal Television. Als ausführende Produzenten sind neben Vin Diesel auch Neal H. Moritz und Chris Morgan an Bord – zwei Namen, die die Kinoreihe über Jahre geprägt haben. Dazu kommen Sam Vincent, Pavun Shetty und Jeff Kirschenbaum.

Viel mehr ist allerdings noch nicht bekannt. Die Serie hat noch keinen Titel, zur Handlung und zur Besetzung gibt es keine Angaben. Auch ob Vin Diesel selbst vor der Kamera stehen wird, ist offen. Bestätigt ist bisher nur seine Rolle als Produzent.

Drei weitere Serien in Entwicklung

Die übrigen drei angekündigten Projekte sind noch nicht bestellt. Laut einem früheren Bericht von «Deadline» arbeiten daran Nick Wootton, Charmaine DeGraté, Ingrid Escajeda und Joe Henderson. Peacock will die Projekte demnach nicht gegeneinander antreten lassen, sondern jedes einzeln prüfen und dann entscheiden, ob es weitergeht. Ein ähnliches Vorgehen kennt man von HBO und den «Game of Thrones»-Ablegern, wo längst nicht jede Idee den Weg auf den Bildschirm geschafft hat.

Wirtschaftlich ist der Schritt nachvollziehbar: Die Filmreihe hat weltweit über sieben Milliarden US-Dollar eingespielt. Spannend wird, ob das Konzept ohne die gewaltigen Kinobudgets funktioniert. Die Filme leben ja nicht zuletzt von immer absurderen Stunts.

Und in der Schweiz?

Peacock gibt es hierzulande nicht als eigenständigen Dienst. Seit 2022 sind die Inhalte stattdessen in Sky Show integriert, da beide zum Comcast-Konzern gehören. Ob auch die «Fast & Furious»-Serie dort landet, ist zwar noch nicht bestätigt, dürfte aber nur eine Formsache sein.

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